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G7-Klimagipfel: Viele Verbesserungen angekündigt - „Die Herausforderung ist die Umsetzung"

Pressekonferenz zum Abschluss des G7-Klima- und Umweltgipfels
Pressekonferenz zum Abschluss des G7-Klima- und Umweltgipfels Copyright Bernd von Jutrczenka/dpa via AP
Copyright Bernd von Jutrczenka/dpa via AP
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Zu den Ankündigungen gehören: Das Ende der Nutzung von Kohle zur Stromerzeugung bis 2035, das Aus der Finanzierung fossiler Energieträger. Außerdem: Eine Selbstverpflichtung, um Maßnahmen gegen die Verschmutzung durch Plastik zu ergreifen

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Der G7-Klima- und Umweltgipfel in Berlin ist mit einer ganzen Reihe an Ankündigungen abgeschlossen worden. Dazu gehören: Das Ende der Nutzung von Kohle zur Stromerzeugung bis 2035 und das Aus der Finanzierung fossiler Energieträger. Außerdem: Eine Selbstverpflichtung, um Maßnahmen gegen die Verschmutzung durch Plastik zu ergreifen, eine stärkere Nachhaltigkeit von Lieferketten, Artenschutz und mehr Hilfe für Länder, die künftig besonders unter dem Klimawandel leiden werden.

Erdgas: Deutsche Regierung muss Spagat hinlegen

Die deutsche Umweltministerin Steffi Lemke sagte: „Dass die G7-Staaten, und es sind sehr viele Wirtschaftsminister ja auch hier gewesen, Energieminister, Wirtschaftsminister, dass sich die G7 dazu bekennen, dass ganz generell unser Ressourcenverbrauch zu hoch ist global gesehen, dass wir in unseren eigenen Ländern, aber auch international zu intensiv auf Ressourcen zugreifen und damit zu viel Naturzerstörung produzieren, das betrachte ich als einen wirklichen Fortschritt."

Doch angesichts des Wunsches der deutschen Regierung, auf russische Energieträger zu verzichten, ist ein Spagat notwendig, der aber zeitlich begrenzt sein soll, erklärt der Wirtschaftsminister Robert Habeck:

„Wir brauchen zusätzliche Erschließungsmöglichkeiten, um uns kurzfristig unabhängig von russischen fossilen Energien zu machen. Aber mit jeder Kilowattstunde, die fossil jetzt mehr erschlossen wird, sollten wir quasi die doppelte Menge, ich würde sagen, für Deutschland vielleicht die dreifache oder vierfache Menge an erneuerbaren Kilowattstunden aufbauen“, so Habeck.

Absichtserklärung zwischen Deutschland und USA

euronews-Mitarbeiterin Kate Brady kommentiert: „Deutschland und die Vereinigten Staaten haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, eine Führungsrolle einnehmen zu wollen, um den Rahmen für einen Energieübergang zwecks Klimaschutz zu schaffen. Die Herausforderung ist die Umsetzung und bei Gewährleistung von Energiesicherheit und –gerechtigkeit."

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