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Abholzung und Klimawandel: Der Weltforstkongress will Abhilfe schaffen

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Von Euronews
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Europäischer Wald - Screenshot
Europäischer Wald - Screenshot   -   Copyright  AFP

In Seoul treffen sich mehr als 14.000 Fachleute und politische Entscheidungsträger:innen aus dem Bereich der Forstwirtschaft, um über den Zustand und die Zukunft der Wälder weltweit zu diskutieren. Auf dem ersten Kongress seit Pandemiebeginn stehen die Themen Abholzung, Anpassung an und die Bekämpfung des Klimawandels ganz oben auf der Agenda.

Der stellvertretende Generalsekretär des WFC, Peter Csoka sagt: "Ich würde gerne ausführlicher darüber diskutieren, wie die Abholzung gestoppt werden kann, wie die Ökosysteme wiederhergestellt werden können, wie wir unser Leben gesünder und naturnaher gestalten können und wie wir die Forstwirtschaft zu einer wirtschaftlich rentablen Tätigkeit machen können, die Millionen von Menschen eine Lebensgrundlage bietet. Denn wenn wir das nicht tun, geht der Verfall der Forstwirtschaft weiter und gefährdet das Leben und die Erde im Allgemeinen."

Dass Wälder im Kampf gegen den Klimawandel eine wichtige Rolle spielen ist unumstritten - die grüne Lunge unseres Planeten bietet rund 86 Millionen Arbeitsplätze und ist die Lebensgrundlage für weitere Millionen Menschen. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung - 2,4 Milliarden Menschen - ist auf Holz als Brennstoff zum Kochen angewiesen.

Nach zwei Jahren der Pandemie sei es ein einzigartiger Moment, in dem sich die Länder entscheiden könnten, sich auf grünere, gesündere und nachhaltigere Weise zu erholen und wiederaufzubauen, fügt der stellvertretende Generalsekretär Peter Csoka von der FAO hinzu.

Der Weltforstkongress (World Forestry Congress, WFC) ist die bedeutendste Zusammenkunft des weltweiten Forstsektors und findet seit 1926 alle sechs Jahre unter der Schirmherrschaft der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) statt.