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Sturm auf das US-Kapitol: Schwere Vorwürfe gegen Trump

Vereidigung vor der Aussage im Untersuchungsausschuss
Vereidigung vor der Aussage im Untersuchungsausschuss Copyright Demetrius Freeman//The Washington Post via AP, Pool
Copyright Demetrius Freeman//The Washington Post via AP, Pool
Von euronews
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Ein ehemaliger Trump-Berater berichtete vor dem Gremium ebenso wie unmittelbar an dem Sturm beteiligte Personen.

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Im Untersuchungsausschuss des US-Parlaments, der den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 aufarbeitet, haben Zeugen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump schwer belastet.

Eric Herschmann , ein ehemaliger Trump-Berater, der zur Rechtsabteilung des Weißen Hauses gehörte, berichtete von der aufgeheizten Stimmung während einer stundenlangen Besprechung im Amtssitz des Präsidenten Mitte Dezember 2020, in deren Folge Trump zu einer Kundgebung am 6. Januar aufrief. Auf der Sitzung sei es beinahe zu Handgreiflichkeiten gekommen.

„General Flynn hat mich angeschrien und einen Feigling genannt. Er ist immer wieder aufgestanden und hat mich angeschrien. Ich hatte die Nase voll und habe zurückgebrüllt: 'Entweder kommst Du her oder Du bleibst da sitzen'", so Herschmann.

Auch unmittelbar Beteiligte des Sturms auf das Kapitol kamen vor dem Untersuchungsausschuss zu Wort. Einer sagte aus, sich in seinem Handeln auf Aussagen Trumps berufen zu haben. „Im Grunde hat er alle aufgehetzt und allen gesagt, da hin zu gehen. Wir haben also eigentlich nur das getan, was er sagte“, so Stephen Ayres.

Jason Van Tatenhoven, ehemaliger Sprecher der rechtsextremen Vereinigung „Oath Keepers“, sagte: „Wir müssen aufhören, um den heißen Brei herumzureden und einfach die Wahrheit aussprechen. Daraus hätte ein bewaffneter Umsturz werden sollen. An dem Tag sind Menschen ums Leben gekommen."

Trump, der den mehrheitlich aus Mitgliedern der Demokratischen Partei bestehenden Untersuchungsausschuss ablehnt, erkennt bis heute das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 nicht an.

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