Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Gipfeltreffen im Iran: Putin und Erdogan sprechen nicht nur über Syrien

Access to the comments Kommentare
Von Euronews  mit dpa
euronews_icons_loading
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi (r.) empfängt den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Teheran
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi (r.) empfängt den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Teheran   -   Copyright  Vahid Salemi/AP Photo

Vor dem Hintergrund der Blockade ukrainischen Getreides durch Moskau sind der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin in den Iran gereist.

Bei dem dortigen Gipfeltreffen mit dem iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi sind zwar Gespräche über die Lage im Bürgerkriegsland Syrien geplant - Russland und der Iran unterstützen die syrische Regierung, die Türkei wiederum ist mit der Opposition verbündet - Beobachter erwarten jedoch, dass auch der russische Krieg in der Ukraine thematisiert wird.

In der Nacht gab es russische Angriffe auf ein Wohnviertel der Stadt Charkiw in der Ostukraine.

Auch die Stadt Torezk im Osten des Landes wurde beschossen. Nach ukrainischen Angaben seien dabei sechs Menschen getötet worden.

In seiner nächtlichen Ansprache bezog sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die personellen Veränderungen im Geheimdienst des Landes. Die Überprüfung des Personals des Sicherheitsdienstes sei Gange. "Es wird erwogen, 28 Beamte verschiedester Ebenen zu entlassen." Die Gründe seien jedoch ähnlich, ihre Leistungen seien unbefriedigend, so Selenskj.

Unterdessen ist die Frau des ukrainischen Präsidenten, Olena Selenska, in den USA zu Gesprächen mit Außenminister Antony Blinken zusammengekommen.

Am Mittwoch ist auch eine Rede vor Mitgliedern des US-Kongresses geplant. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, teilte mit, dass alle Mitglieder ihrer Parlamentskammer und des Senats zu dem Auftritt im Auditorium im Besucherzentrum des Kapitols eingeladen worden seien. Die USA sind seit dem russischen Einmarsch der mit Abstand wichtigste Waffenlieferant der Ukraine.