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Britisches Restaurant gibt CO2-Fußabdruck bei seinen Gerichten an

Gäste sollen durch die Angaben inspiriert sein, das Gericht zu nehmen, welches den kleineren CO2-Fußabdruck aufweist.
Gäste sollen durch die Angaben inspiriert sein, das Gericht zu nehmen, welches den kleineren CO2-Fußabdruck aufweist. Copyright ASHLEY CROWDEN/AFP or licensors
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Von euronews
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Man wolle damit Bewusstsein schaffen und den Leuten vor Augen führen, wie ihre Ernährung direkt auf die Umwelt Einfluss hat

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Beim Essen statt Kalorien lieber Kohlenstoffemissionen zählen - dieses Restaurant in Großbritannien entschied sich dazu auf seiner Speisekarte anzugeben, wie groß der CO2-Fußabdruck von jedem Gericht ist. Seit Mitte Juli gibt das vegetarische Restaurant im Südwesten Englands die Werte an.

Sinn des Ganzen sei, Bewusstsein zu schaffen und Leute dazu zu motivieren, umweltfreundlicher zu speisen. 

""Wenn ich zwischen zwei Gerichten schwanke, je nach meinem Appetit, könnte ich das Gericht mit dem geringsten CO2-Fußabdruck wählen", versichert Nathan Johnson, ein 43-jähriger veganer Kunde.

Auf ihrer Speisekarte geben sie an, 16 Gramm Kohlenstoffäquivalent für Pakoras mit Karotten und Rüben in Joghurtsauce, während der Verzehr eines in Britannien hergestellten Burgers bis zu 3.050 Kilogramm betragen kann.

"Viva!" hat eine landesweite Kampagne gestartet, um Restaurants davon zu überzeugen, den Schritt zu wagen und die CO2-Werte anzugeben.. The Canteen war das erste, das mitmachte.

Ich denke, die Menschen sind sich heutzutage viel bewusster, dass die Klimakrise da ist und dass sie handeln müssen, und natürlich, so hoffen wir, drängen wir die Regierung zum Handeln, indem sie zum Beispiel die Kohlenstoffzählung durchführt, aber es ist auch wirklich wichtig, dass die Menschen wissen, dass die Macht der Menschen ein großer, großer Treiber für den Wandel ist
Laura Hellwig
Viva! Campaigns Manager

Ein Brite verursacht im Durchschnitt mehr als 10 Tonnen Kohlendioxidäquivalent pro Jahr. Dies geht aus Zahlen der Regierung hervor, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Emissionen des Landes bis 2035 um 78 % (im Vergleich zu 1990) zu senken, um die internationalen Vereinbarungen zur Begrenzung der globalen Erwärmung einzuhalten.

Das Projekt soll zur Diskussion anregen, und Gästen zeigen, wie sie mit ihrer Ernährung ihren eigenen CO2-Fußabdruck kontrollieren können.

Laut Klimaexperten des Weltklimarats wäre die Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährung - zumindest auf individueller Ebene - eine der wirksamsten Änderungen von Gewohnheiten, um den CO2-Fußabdruck zu verringern und unser Klima zu schonen.

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