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Kenia: Oppositionsführer Odinga will Wahlergebnis anfechten

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Von Euronews  mit AP, AFP
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Der unterlegene Kandidat Odinga will das Wahlergebnis nicht anerkennen.
Der unterlegene Kandidat Odinga will das Wahlergebnis nicht anerkennen.   -   Copyright  TONY KARUMBA/AFP

Nach der Präsidentschaftswahl in Kenia will der unterlegene Kandidat Raila Odinga das Ergebnis juristisch anfechten. Nach Angaben der Wahlkommission hatte der bisherige Vizepräsident William Ruto die Abstimmung knapp mit 50,4 Prozent der Stimmen gewonnen.

Zerwürfnis innerhalb der Wahlkommission

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach Bekannrgabe der Ergebnisse sagte Odinga: "Was wir gestern gesehen haben, war eine Farce und eine eklatante Missachtung der Verfassung und der Gesetze Kenias durch den Leiter der Wahlkommission und einem kleinen Teil ihrer Mitglieder. Das Gesetz legt die Rolle des Vorsitzenden der Wahlkommission klar fest, es überträgt ihm nicht die Befugnisse eines Diktators, die Kommission einseitig zu regieren."Vier der sieben Kommissionsmitglieder hatten erklärt, die letzte Phase der Auszählung sei "undurchsichtig" gewesen. Sie distanzierten sich von dem Ergebnis.

Aufrufe, friedlich zu bleiben

Die Entwicklung schürt Befürchtungen, Kenia könne auf gewaltsame Auseinandersetzungen wie nach früheren Wahlen zusteuern. Odinga rief seine Anhängerinnen und Anhänger dazu auf, friedlich zu bleiben.

Auch die Wahlkommission rief dazu auf, friedlich zu bleiben.