Steigende Preise, weniger Gas: Europa wappnet sich für den Winter

Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mit einem Modell eines Windrades
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mit einem Modell eines Windrades Copyright Sina Schuldt/(c) dpa
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Von Euronews
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Viele Länder Europas bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Mit unterschiedlichen Maßnahmen reagiert man auf die Energiekrise und den russichen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Europa bereitet sich auf Energie-Engpässe in der kalten Jahreszeit vor.

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In Spanien hat das Parlament den Energiesparplan der linken Minderheitsregierung gebilligt. Die beschlossenen Maßnahmen sind eine Folge der Energiekrise und des russichen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Verkehrsministerin Raquel Sanchez erklärte, dass Energiesparen jedem zugute komme. "Es ist eine Antwort auf die Energie-Erpressung Putins. Außerdem hilft es der heimischen Wirtschaft und dem Industriesektor." Gleichzeitig sei es eine strategische Maßnahme angesichts der Herausforderung des Klimawandels, so Sanchez.

In Deutschland sollen ab September öffentliche Gebäude, mit Ausnahme von bestimmten Einrichtungen, wie etwa Pflegeheimen oder Krankenhäusern, auf maximal 19 Grad beheizt werden. Dazu werden öffentliche Denkmäler und Gebäude nachts nicht mehr angestrahlt.

Auch Portugal bereitet sich auf Engpässe im Winter vor. Ein Energiesparplan soll von der Regierung bis Ende August vorgelegt werden, hieß es. Diskutiert werden Maßnahmen, wie etwa verkürzte Öffnungszeiten von Geschäften.

Die Regierung in Kroatien will die Mehrwertsteuer auf Holzpellets und Brennholz auf fünf Prozent senken, für Solarzellen soll die Mehrwertsteuer gar ganz fallen.

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