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Schluss mit Funklöchern: Elon Musks Satellitennetz bald fürs Smartphone

T-Mobile-CEO Mike Sievert SpaceX-Chef Elon Musk
T-Mobile-CEO Mike Sievert SpaceX-Chef Elon Musk Copyright Miguel Roberts/Copyright-2022
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Von Euronews
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SpaceX und die Telekom-Tochter T Mobile wollen in den USA Funklöcher mit dem neuen Satellitennetz Starlink stopfen.

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Die Telekom-Tochter T-Mobile US will Smartphones mit den Starlink-Satelliten von Elon Musks SpaceX verbinden. Damit sollen Funklöcher und sogenannte "weiße Flecken" ohne Handynetz für US-Kund:innen der Vergangenheit angehören. 

Das Satelliteninternet springt dann ein, wenn kein Mobilfunkturm in Reichweite ist. Mit den meisten Handys kann man dann Bilder und Nachrichten direkt über das Satellitennetz versenden. Der Dienst startet Ende kommenden Jahres.

Download-Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit pro Sekunde

Musk erklärte jüngst, er betrachte den Starlink-Dienst nicht als Konkurrenz zum Angebot etablierter Mobilfunk-Anbieter, sondern als Ergänzung. Der Aufbau des Starlink-Systems werde rund 20 bis 30 Milliarden Dollar (16,7 bis 25 Mrd Euro) kosten. 

Wenn das Netz mit der Zeit Erlöse erzeugt, soll das Geld in den Abschluss der Entwicklung der großen SpaceX-Rakete Starship fließen, kündigte Musk an. Starship soll unter anderem für Transporte zum Mond und zum Mars dienen.

Der Dienst stellt Nutzern derzeit eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit pro Sekunde sowie 20 MBit pro Sekunden beim Hochladen von Daten in Aussicht. Der Starlink-Service kostet die ersten Kunden 99 Dollar im Monat - plus eine Einmal-Investition von 499 Dollar in eine Übertragungsanlage. SpaceX selbst kosteten diese Terminals aktuell doppelt so viel, räumte Musk ein. SpaceX will den Preis aber mit der Zeit auf wenige hundert Dollar drücken.

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