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58-jährige Touristin beim Schnorcheln von Hai getötet

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Von Euronews  mit AP
Symbolbild: Schnorcheln ist eine der beliebtesten Aktivitäten für Tourist:innen auf den Bahamas.
Symbolbild: Schnorcheln ist eine der beliebtesten Aktivitäten für Tourist:innen auf den Bahamas.   -   Copyright  AP Photo

Eine Touristin aus den USA ist beim Schnorcheln auf den Bahamas von einem Bullenhai angegriffen worden. Sie und ihre Familie hatten den Ausflug mit einem örtlichen Anbieter für Schnorcheltouren gebucht und befanden sich im Wasser am Ort Green Cay als die Mutter plötzlich von einem Hai angegriffen wurde.

"Wie berichtet wurde, beobachteten Familienangehörige wie ein Bullenhai die Frau angriff", so Chief Superintendent Chrislyn Skippings gegenüber örtlichen Medien.

Der Spot ist eigentlich für seine großen Wasserschildkröten bekannt.

Das Team an Bord gelang es nach Angaben der Polizei, die verletzte Frau so schnell wie möglich aus dem Wasser zu holen. Alle Hilfe an der nächsten Anlegestelle - etwa 15 Minuten entfernt - kam allerdings zu spät.

Der Veranstalter hat den Ausflug "Rose Island Tour" mittlerweile aus seinem Angebot gestrichen. "Zu diesem Zeitpunkt kann ich bestätigen, dass dieser Strand im Moment für jegliche Art von Schnorchelaktivitäten gesperrt ist, und ich kann auch nicht sagen, wann und ob er wieder geöffnet wird", so Skippings.

Die 58 Jahre alte Frau aus Pennsylvania hatte mit ihrer Familie laut Nachrichtenagentur AP an einer einwöchigen Segeltour um die Bahamas teilgenommen.

Der Bullenhai gilt als besonders aggressiv und unberechenbar. Mit dem Weißen Hai und dem Tigerhai gehört der Bullenhai zu den Haien, durch die es am häufigsten zu Angriffen auf Menschen kommt. Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen, fressen aber auch mitunter Meeresschildkröten oder auch Delfine und sogar andere Haie.

Er erreicht eine Größe von 2 bis 4 Metern Länge, wobei Weibchen generell größer und schwerer sind als männliche Exemplare.

Das letzte Mal kam es auf den Bahamas im Jahr 2019 zu Haiangriffen, davon endet einer tödlich. Damals wurde ebenfalls eine Frau nahe Rose Bay angegriffen - von drei Haien.

Im Dezember 2020 wurde ein tödlicher Haiangriff im französischen Karibikgebiet St. Martin gemeldet, der erste derartige Vorfall in dieser Region.

Insgesamt wurden seit 1749 mindestens 32 Hai-Angriffe auf den Bahamas gemeldet, gefolgt von 13 Angriffen auf Kuba in diesem Zeitraum, darunter einer im Jahr 2019, so das in Florida ansässige International Shark Attack File.