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Trauer um Queen Elizabeth: Trost für Londons Gastronomie

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Von Euronews  mit dpa
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Trauer um Queen Elisabeth II.
Trauer um Queen Elisabeth II.   -   Copyright  Martin Meissner/AP Photo

Die Menschen in Großbritannien wollen Abschied nehmen von ihrer Königin. Tausende sind nach London gekommen, um Queen Elizabeth die letzte Ehre zu erweisen. Die Schlange bis zur Westminster Hall ist kilometerlang.

Trost gibt es einzig für das Gastgewerbe, denn die Hotels und Bars in der Stadt sind voll. So auch das "Riverside Café", das direkt an der Themse liegt und an dem sich die Schlange der Trauernden vorbeibewegt.

"Wir haben viel zu tun, vor allem seit den vergangenen zwei Tagen", sagt Besitzer Zab Istanik. Normalerweise würden sie um 9 Uhr aufmachen, doch aktuell öffneten sie schon um 7 Uhr. "Schon 2002, als Queen Mum starb, waren wir extrem ausgelastet. Aber es war nicht so viel los wie jetzt bzw. in dieser Woche."

AP
Schlange der Trauernden passiert das "Riverside Cafe" in LondonAP

1 Million Menschen in London erwartet

Zum Staatsbegräbnis am Montag werden rund eine Million Besucher in London erwartet. Das teilte die Behörde Transport for London (TfL) mit. Man bereite sich auf einen der verkehrsreichsten Tage vor, die "Transport" for London je erlebt habe, so Chef Andy Byford.

Für Hotelbesitzer und Gastronomen ist dieser Besucher-Ansturm Balsam nach den schweren Corona-Zeiten. Die Auslastung der Hotels in London liegt derzeit bei rund 95 Prozent.

"Schreckliche Jahre durch Pandemie"

"Nach dem Staatsbegräbnis werden viele unserer Hotels wohl wieder weniger ausgelastet sein. Das ist Angebot und Nachfrage", erklärt der Bürgermeister von London, Sadiq Khan. "Doch wenn ich auf unser Gastgewerbe schaue, nicht nur auf die Hotels, sondern auch auf Restaurants, Bars und Pubs, dann wird klar, dass sie wegen dieser Pandemie schreckliche Jahre hinter sich haben."

Christophe Ena/AP Photo
London: Menschen nehmen Abschied von der QueenChristophe Ena/AP Photo

Am Montag werden den Angaben zufolge rund 250 zusätzliche Zugverbindungen verkehren - darunter auch einige Nachtzüge. Zudem werden geplante Autobahnsperrungen in ganz England ausgesetzt, um die Gefahr einer Überlastung des Verkehrsnetzes am Montagnachmittag zu minimieren, wenn Besucher die Hauptstadt wieder verlassen.