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New York: Anklage gegen Trump erhoben

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Von Euronews mit AP und dpa
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Die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat New York hat Ziviliklage wegen Betrugs gegen Donald Trump erhoben.
Die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat New York hat Ziviliklage wegen Betrugs gegen Donald Trump erhoben.   -   Copyright  Brittainy Newman/Brittainy Newman

Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates New York erhebt eine Zivilklage wegen Betrugs gegen den früheren US-Präsident Donald Trump. Das kündigte Die Generalstaatsanwältin Letitia James in New York an. Die Vorwürfe richten sich ebenfalls gegen Trumps Unternehmen und seine drei ältesten Kinder Donald Junior, Eric und Ivanka.

Laut James sollen die Angeklagten ihre Finanzen je nach Bedarf größer oder kleiner gerechnet haben, um zum Beispiel besser an Kredite zu kommen oder weniger Steuern zu zahlen. James sagt, sie habe drei Jahre lang ermittelt, 65 Zeugen befragt und Millionen von Dokumenten ausgewertet.

Trumps Unternehmen wies die Vorwürfe zurück.

Today, I filed a lawsuit against Donald Trump for engaging in years of financial fraud to enrich himself, his family,...

Posted by New York State Attorney General on Wednesday, September 21, 2022

Trump: "Hexenjagd"

In den USA gehören Generalstaatsanwälte meist zu einer Partei und werden in vielen Bundesstaaten vom Volk gewählt. James ist Mitglied der Demokratischen Partei und zählt zur Regierung des Bundesstaats New York. Der zur Republikanischen Partei gehörende Trump bezeichnet das Verfahren deshalb immer wieder als politisch motiviert und nennt es eine "Hexenjagd".

Gegen den 76-Jährigen wird in mehreren Instanzen ermittelt. Unter anderem soll das FBI vertrauliche und geheime Dokumente in Trumps Anwesen in Florida sichergestellt haben. Auch beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss mit Trumps Rolle beim Sturm auf das Kapitol in Januar 2021.

Mögliche Kandidatur in 2024

Immer wieder deutet der Ex-Präsident an, dass er in 2024 wieder kandidieren wolle. Aber offiziell hat er es noch nicht angekündigt. Experten halten es für eher unwahrscheinlich, dass es vor der Wahl im November 2024 zu einer Verurteilung Trumps kommt.