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Angst vor Einberufung: Russen fliehen in die Mongolei

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Von Euronews
Nach Putins Mobilmachung: landesweite Proteste in Russland
Nach Putins Mobilmachung: landesweite Proteste in Russland   -   Copyright  -/AFP or licensors   -  

Nach der von Russland angeordneten Teilmobilisierung haben sich die landesweiten Proteste verschärft. In Dagestan, einer Teilrepublik Russlands im Nordkaukasus, kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, letztere feuerte Warnschüsse ab. Laut der unabhängigen Menschenrechtsorganisation OVD-Info sollen dort mehr als 100 Menschen festgenommen worden sein, in ganz Russland waren es am Wochenende mehr als 780 Menschen.

An einem Grenzübergang zwischen der Mongolei und Russland bilden sich Schlangen. Menschen versuchen, einer möglichen Einberufung für den Ukraine-Krieg zu entgehen.

Der Leiter eines Kontrollpunktes in der mongolischen Stadt Altanbulag erklärte gegenüber AFP, dass seit Putins Ansprache mehr als 3.000 russische Staatsbürger in die Mongolei eingereist sein, die meisten von ihnen Männer.

In der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj russischen Soldaten, die sich ergeben, besonderen Schutz angeboten.

"Ich möchte es nocheinmal sagen: es gibt einen Ausweg. Unterwerfen Sie sich nicht der kriminellen Mobilmachung. Fliehen Sie. Oder ergeben Sie sich bei der ersten Gelegenheit in ukrainische Gefangenschaft. Ich bitte alle unsere Freunde im Informationsbereich, die Verbreitung dieses Aufrufs zu unterstützen. Je mehr Bürger der Russischen Föderation zumindest versuchen, ihr eigenes Leben zu schützen, desto eher wird dieser verbrecherische Krieg Russlands gegen das ukrainische Volk enden."

Die ukrainischen Luftstreitkräfte hatten zuletzt Videos von der angeblichen Zerstörung einer iranischen Kamikaze-Drohne Schahid-136 veröffentlicht, die Russland nach eigenen Angaben in die südukrainische Stadt Mykolaiv geschickt hatte. Kiew erklärte, von den USA hoch entwickelte Luftabwehrsysteme erhalten zu haben.

Selenskyj erklärte, die Ukraine habe von den USA hoch entwickelte Luftabwehrsysteme erhalten. Es ist das erste Mal, dass Kiew zugibt, über solche Waffen zu verfügen, deren Lieferung Ende letzten Monats von Washington genehmigt wurde.

Die Vereinigten Staaten haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin gewarnt, dass sie auf jeden Einsatz von Atomwaffen gegen die Ukraine mit Entschlossenheit reagieren werden und haben Moskau mit katastrophalen Folgen gedroht.