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Nach kurzem Lieferstopp: Russisches Gas strömt wieder nach Italien

Russisches Gas strömt jetzt wieder nach Italien.
Russisches Gas strömt jetzt wieder nach Italien. Copyright Dmitri Lovetsky/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa
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Am Wochenende hat der russische Gaskonzern Gazprom die Lieferungen nach Italien gestoppt, weil Österreich 20 Mio. Euro an Sicherheitsgarantien gefordert habe. Die Pipeline-Route verläuft durch die Alpenrepublik. Nun sei das Problem gelöst. Ab heute strömt wieder russisches Gas nach Italien.

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Nach einem kurzen Lieferstopp strömt jetzt wieder durch Österreich russisches Gas nach Italien. Im Nachrichtenkanal Telegram teilte der russische Staatskonzern Gazprom mit, man habe mit den italienischen Abnehmern eine Lösung gefunden. Der österreichische Betreiber habe sich bereit erklärt, sogenannte Nominierungen für den Transport zu akzeptieren. Bestätigt wurde dies auch durch ENI, Italiens teilstaatlicher und größter Gasimporteur.

Das Gas strömt durch Österreich

Italien erhält russisches Gas über eine Pipeline, die durch Österreich führt. Die Gaslieferungen von Russland nach Italien waren am Wochenende gestoppt worden. Gazprom gab an, dem österreichischen Transporteur wegen neuer Vorschriften 20 Millionen Euro an Sicherheitsgarantien nicht übeweisen zu können. Eni prüfte, das Geld anstelle von Gazprom zu bezahlen, damit das Gas wieder durch Österreich nach Italien strömen kann. Eni beteuerte aber, der Lieferstopp habe keine geopolitischen Gründe gehabt. Der Grund seien eher Probleme bei Bezahlungdeteils in Rubel oder Euro.

Nur noch 10%

Vor Ausbruch des Krieges hatte Italien rund 40 Prozent seines benötigten Gases aus Russland erhalten. In den Wochen und Monaten nach dem Angriff auf die Ukraine schloss Rom dann mit etlichen anderen Lieferanten - vor allem aus Algerien und dem Mittleren Osten - Abkommen ab, so dass im Sommer nach Regierungsangaben nur noch rund 25 Prozent des importierten Gases von Gazprom kamen. Der russische Anteil an den Importen schrumpfte zuletzt weiter, in den vergangenen Woche machte er dann laut Medien nur noch knapp 10 Prozent aus.

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