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Weihnachten in den Bergdörfern Transkarpatiens in der Westukraine

Holzkirche in der westukrainischen Region Transkarpatien
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Von Magyar ÁdámÁdám Magyar
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In den Bergdörfer Transkarpatiens in der Westukraine wurde trotz des Krieges das othodoxe Weihnachtsfest wie immer mit viel Tradition und Folklore begangen.

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Eine Weihnachtsmesse in einer kleinen Holzkirche in der Region Transkarpatien.Obwohl der Krieg in der Ukraine weitertobt wird hier in den kleinen Bergdörfern in den ukrainischen Karpaten das orthodoxe Weihnachtsfest wie immer im Januar gefeiert.

Trotz des Krieges orthodoxes Weihnachtsfest mit Tradition

Die Religion spielt hier eine zentrale Rolle. Auch wenn in der Ukraine immer mehr Menschen Weihnachten im Dezember feiern, wird in dieser Region im Westen des Landes die Geburt Christi im Januar gefeiert, wie in der orthodoxen Kirche mit Ausnahme der griechisch-orthodoxen üblich.

Die Gläubigen besuchen oft Freunde und Verwandte während der Feiertage.Traditionell wird an der Tür erst ein Weihnachtslied gesungen bevor die Männer als erstes eintreten.

Tania sagt, der Krieg ändere nichts an der Weihnachtsbotschaft, trotzdem sei die Stimmung getrübt, da viele Verwandte und Freunde kämpfen. Ihr Patensohn sei auch an der Front, deshalb bete sie jeden Tag für ihn. Tanya ist sich sicher, dass die Ukraine vereint bleibe und den Krieg gewinnen wird.

Anderer Lebensrythmus: zwei Tage Krippenspiel

Die Menschen hier leben hauptsächlich in Holzhäusern, viele halten Tiere. Pilze und Beeren werden im Wald gesammelt und aus den einheimischen Pflanzen werden Tees zur Behandlung von Erkältungen hergestellt.

"In den Bergregionen von Transkarpatien ist der Lebensrhythmus ein anderer als in den großen Städten. Die Menschen respektieren die Traditionen. Hier in Scherbovets zum Beispiel gehen die Krippenspieler zwei Tage lang mit ihrer Vorführung von Haus zu Haus", berichtet Euronews-Reporter Ádám Magyar. 

Die Darsteller werden von den Bewohnern eingeladen und bewirtet. Manche, die gar nicht mehr im Dorf leben, kommen für die Prozession jedes Jahr wieder in das Dorf, so wie Mikhailo, der seit 15 Jahren an Weihnachten hierherkommt, um die Nachricht der Geburt Jesu zu überbringen.

Die Sternsinger bleiben bis zu einer Stunde in einem Haus. Am Ende ihres Besuchs singen sie ein Lied, um ihren Gastgebern viel Glück zu wünschen, bevor sie weiterziehen.

Journalist • Julika Herzog

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