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Putin betont Stärkung von Russlands Nuklearstreitkräften

Am Tag des "Vaterlandsverteidigers" legt der russische Präsident Putin einen Kranz am Grab des Unbekannten Soldaten im Alexandergarten nieder.
Am Tag des "Vaterlandsverteidigers" legt der russische Präsident Putin einen Kranz am Grab des Unbekannten Soldaten im Alexandergarten nieder. Copyright Valeriy Sharifulin/Copyright 2023 Sputnik
Copyright Valeriy Sharifulin/Copyright 2023 Sputnik
Von Euronews mit dpa
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, die Entwicklung seiner Nuklearstreitkräfte weiter vorantreiben zu wollen.

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, die Entwicklung seiner Nuklearstreitkräfte weiter vorantreiben zu wollen.

In einer Fernsehansprache anlässlich des "Tags des Vaterlandsverteidigers" sagte der Kremlchef, dass man der Stärkung der nuklearen Bewaffnung große Aufmerksamkeit widmen werde.

In diesem Jahr würden die ersten Trägerraketen des Raketensystems Sarmat "mit einer neuen schweren Rakete in den Einsatz gehen", so Putin. "Wir werden die vorgesehene Produktion der luftgestützten Hyperschallsysteme Kinzhal fortsetzen und mit der Massenlieferung von seegestützten Hyperschallraketen des Typs Tsirkon beginnen."

Kurz vor dem ersten Jahrestag des russischen Angriffskriegs hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erneut die Ukraine besucht. Der Links-Politiker sagte dem Land weitere militärische Unterstützung zu: "Wir schicken sechs Leopard 2A4-Panzer. Wir beabsichtigen, in den kommenden Wochen und Monaten zu prüfen, ob wir die Gesamtzahl erhöhen können. Wir wollen von sechs auf zehn Panzer aufstocken. Und natürlich wollen wir auch den ukrainischen Soldaten bei der Nutzung dieser Leopard-Panzer helfen."

Sánchez ist nach US-Präsident Joe Biden und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bereits der dritte wichtige Regierungschef, der die Ukraine diese Woche besucht.

Der Spanier war am frühen Donnerstagmorgen zunächst nach Polen geflogen, wie der staatliche spanische Fernsehsender RTVE unter Berufung auf die Regierung in Madrid berichtete. Dort stieg er in einen Zug, der zunächst im Kiewer Vorort Butscha hielt, wo russische Truppen zu Beginn des Angriffskriegs vor einem Jahr Massaker an Zivilisten verübt hatten. In Butscha besuchte Sánchez mit Bürgermeister Anatolij Fedoruk unter anderem die orthodoxe Kirche.

Derweil haben die Finanzminister der G7 ein finanzielles Hilfspaket für die Ukraine gebilligt. Demnach sollen Kiew Gelder in Höhe von 39 Milliarden Dollar zukommen - rund das Doppelte im Vergleich zum Jahr 2022.

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