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Moskau bedrängt Bachmut - doch ukrainische Truppen können ihre Stellungen halten

Ein ukrainischer Soldat fährt einen Schützenpanzer in Richtung der Frontstellungen bei Bachmut
Ein ukrainischer Soldat fährt einen Schützenpanzer in Richtung der Frontstellungen bei Bachmut Copyright Evgeniy Maloletka/AP Photo
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Von Oleksandra Vakulina
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Kiews Truppen haben offenbar weitere russische Angriffe bei Bachmut abgewehrt. Moskau bedrängt die Stadt von drei Seiten. Derweil könnte ein anderer Faktor den Ukrainern in die Karten spielen.

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Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Stellungen in der fast vollständig zerstörten Stadt Bachmut halten können. Das gab die Militärführung in Kiew bekannt. Russische Truppen bedrängen die Stadt von drei Seiten und bemühen sich schon seit Wochen, Bachmut vollständig einzukreisen.

Laut dem Lagebericht des Generalstabs in Kiew hat russische Artillerie eine Reihe von kleineren Ortschaften rund um Bachmut beschossen. Auf Satellitenbildern ist zu sehen, dass russische Truppen am südlichen Stadtrand von Bachmut vorgerückt sind.

Prigoschin vermutet Truppenverlegung Kiews

Russische Blogger berichten, dass Kämpfer der Wagner-Gruppe die Kontrolle über die Außenbezirke von Yahidne - einen Kilometer nordwestlich von Bachmut – erlangt haben. Die Söldner würden auch nach Südwesten in Richtung Khromove vorrücken.

Der Anführer der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, teilte mit, dass die Ukraine eine große Anzahl von Reservisten in die Region verlegen würde. Kiew ließ verlautbaren, die ukrainischen Truppen hätten jederzeit die Möglichkeit, einen kontrollierten Rückzug aus Bachmut durchzuführen.

Wärmere Böden als Vorteil für ukrainische Truppen?

Das britische Verteidigungsministerium erklärte, dass das Wetter derzeit auf Seiten der Ukraine sein könnte. Denn die steigenden Temperaturen würden für weichere und schlammige Böden sorgen - was die Bewegungsfreiheit im Gelände einschränke. Für die verteidigenden Kräfte sei das in der Regel ein militärischer Vorteil.

Demnach sei Ende März, wenn es keinen Bodenfrost mehr gibt, das Vorankommen im Gelände am schwierigsten und ein Nachteil für Bodenoperationen sowie die Bewegung schwerer gepanzerter Fahrzeuge.

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