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Soldat in Bachmut: "Wir brauchen den Sieg, nicht nur den Frieden."

Die Frontlinie befindet sich jetzt am Fluss Bachmutka.
Die Frontlinie befindet sich jetzt am Fluss Bachmutka. Copyright ANATOLII STEPANOV/AFP or licensors
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Von Euronews
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Die ukrainischen Truppen halten weiterhin die Stellung in Bachmut. Die private russische Söldnergruppe Wagner meldet, ihre Kämpfer seien bereits in der Nähe des Stadtzentrums.

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Die ukrainischen Truppen halten weiterhin die Stellung in Bachmut. Die private russische Söldnergruppe Wagner meldet, ihre Kämpfer seien bereits in der Nähe des Stadtzentrums. 

In einem veröffentlichten Video steht Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin steht auf dem Dach eines Hochhauses in Bachmut und deutet auf ein Gebäude in der Ferne. Seine Truppen würden sich nahe des Verwaltungszentrums befinden und würden den Angriff nach Westen fortsetzen. 

Frontlinie am Fluss Bachmutka

Dort im Westen, in Chasiv Yar, feuert die ukrainische Armee nach eigenen Angaben mit M777-Haubitzen, entschlossen Bachmut nicht aufzugeben. "Wir sind motiviert, wir kämpfen bis zum Sieg, wir brauchen den Sieg, nicht nur den Frieden", sagt einer der Soldaten in dem Vorort. 

Die Frontlinie befindet sich jetzt am Fluss Bachmutka, wo die ukrainischen Truppen alle Brücken zerstört haben. 

Die verbliebenen Bewohner:innen wie Valentyna leiden unter schwierigen Lebensbedingungen und Nächten unter schwerem Beschuss. "Es ist kalt, es ist kalt drinnen. Kein Gas, kein Strom, kein Wasser. Nichts mehr da", sagt die 82-Jährige.

Bewährungsprobe für Söldnertruppe Wagner

Wagner steht an der Spitze der Offensive gegen Städte in der Ostukraine, darunter Bakhmut. Beide Seiten haben schwere Verluste erlitten. Vor rund einer Woche hatte der Wagner-Chef erklärt, seine Kämpfer hätten den östlichen Teil von Bakhmut eingenommen. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums ist die Einnahme von Bachmut für die Söldnertruppe Wagner so etwas wie eine Bewährungsprobe. 

Prigoschin ist ein Verbündeter von Präsident Wladimir Putin, allerdings ist er auch in einem Machtkampf mit dem russischen Verteidigungsministerium. Er hat mehrmals gesagt, der russischen Armee auf dem Schlachtfeld voraus zu sein und dem Militär vorgeworfen, die Munition nicht mit seinen Truppen zu teilen.

Beschuss von Cherson

Unterdessen hat die russische Armee auch den Beschuss der südukrainischen Stadt Cherson fortgesetzt. Drei Menschen wurden nach urkrainischen Angaben getötet und zwei weitere verletzt. 

Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes Andriy Yermak postete ein Bild von Feuerwehrleuten neben einem verkohlten Auto.

Cherson ist die Hauptstadt einer der vier Regionen - zusammen mit Donezk, Lugansk und Saporischschja -, die Russland annektiert hat, aber nicht vollständig kontrolliert. Obwohl sich Russland Ende letzten Jahres aus der Stadt Cherson zurückgezogen hat, wird sie regelmäßig von Moskaus Truppen beschossen.

Der separatistische Bürgermeister von Donezk, Alexej Kulemzin, erklärte am Samstag, dass durch den ukrainischen Beschuss zwei Menschen, darunter ein kleiner Junge, getötet wurden.

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