Hochsprung-Erneuerer und Olympiasieger: Dick Fosbury (†76) ist tot

Dick Fosbury im Jahr 1969
Dick Fosbury im Jahr 1969 Copyright AP/1969 AP
Von euronews
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Der US-Amerikaner Dick Fosbury ist tot. Er erfand die nach ihm benannte Hochsprungtechnik und wurde dank dieser 1968 Olympiasieger.

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Dick Fosbury, Hochsprung-Olympiasieger von 1968, ist im Alter von 76 Jahren gestorben.

Der US-Amerikaner wurde als Erneuerer seiner Disziplin bekannt, als er bei den Sommerspielen von Mexiko erstmals vor den Augen der Weltöffentlichkeit die später nach ihm benannte Sprungtechnik nutzte, Gold gewann und mit 2,24 Metern eine Olympische Bestmarke aufstellte.

Rücklings über die Latte

Fosbury überquerte die Latte entgegen der damals vorherrschenden Lehrmeinung rücklings. Schon vier Jahre später, bei Olympia 1972 in München, hatte sich Fosburys Sprungstil mehrheitlich durchgesetzt.

Die Benennung der Sprungtechnik (Fosbury-Flop) geht auf eine Bildunterschrift der Zeitung Medford Mail-Tribune zurück.

AP Photo/File
Fosbury in typischer Sprunghaltung 1968AP Photo/File

Ehemaliger Vizepräsident des US-Olympiaverbands

Fosbury kam in Portland (US-Bundesstaat Oregon) zur Welt und wuchs in Medford nahe der Grenze zu Kalifornien auf. Nach seiner Laufbahn als Hochspringer war Fosbury als Ingenieur tätig, die von ihm erfundene Art und Weise, Hochsprung zu betreiben, brachte er dem Nachwuchs in zahlreichen Trainingsveranstaltungen bei. Er war ebenfalls Vizepräsident des Olympischen und Paralympischen Verbands der Vereinigten Staaten.

Fosbury war verheiratet, mit seiner Ehefrau Robin hatte er einen Sohn sowie zwei Stieftöchter.

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