Ukraine-Vermittlung in Peking fruchtet nicht - Sánchez beißt bei Xi auf Granit

Das Treffen in Peking an diesem 31. März 2023 blieb trotz Händedruck distanziert
Das Treffen in Peking an diesem 31. März 2023 blieb trotz Händedruck distanziert Copyright Rao Aimin/Xinhua
Von Euronews mit dpa
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Hoffnungsvoll war der spanische Ministerpräsident S´anchez nach Peking gereist, schwebte ihm doch eine Art Vermittlerrolle im Konflikt um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine vor. Doch Staatschef Xi sorgte schnell für klare Verhältnisse.

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Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez ist in Peking vom chinesischen Stats- und Parteichef Xi Jinping empfangen worden. Dabei plädierte Xi für eine politische Lösung im Konflikt um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. 

Gleichzeitig bekannte er sich zum Schulterschluss mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und erneuerte seine Kritik am Westen. Dieser müsste seine "Mentalität des Kalten Krieges und Blockkonfrontation" aufgeben. Xi sprach sich für eine ausgewogene Sicherheitsarchitektur in Europa aus.

Biss auf Granit?

Sánchez hatte sich Hoffnungen auf eine Vermittlerrolle gemacht, musste sich aber darauf beschränken, Xi die Sorge der EU vor einer Ausweitung der russischen Aggression mitzuteilen.

Xi scheint kein Interesse am ukrainischen Friedensplan zu haben.  Auch ist er ukrainischen Anfragen zu einem Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj bislang nicht nachgekommen. Und es scheint fraglich, ob solch ein Dialog noch zustandekommen wird.

Auf der Pressekonferenz in Peking sagte Sánchez:  "Ich habe Präsident Xi ermuntert, in einen Dialog mit Präsident Selenskyj einzutreten, um sich aus erster Hand über den Friedensplan der ukrainischen Regierung zu informieren."

Eine Antwort auf die Anregung wurde von den chinesischen Staatsmedien nicht übermittelt.

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