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1. Mai in Europa: "Aufstehen und sagen: Das ist nicht fair!"

Demonstration in Athen
Demonstration in Athen Copyright ARIS MESSINIS/AFP or licensors
Copyright ARIS MESSINIS/AFP or licensors
Von Euronews mit DPA/AP/AFP
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Die Unzufriedenheit der Arbeitnehmenden ist so groß wie seit Langem nicht mehr. Von Madrid bis Berlin marschierten Menschen für faire Löhne und mehr soziale Gerechtigkeit

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An diesem 1. Mai haben Menschen in ganz Europa gegen die Auswirkungen der Inflation und für mehr soziale Gerechtigkeit demonstriert. Die Unzufriedenheit der Arbeitnehmenden ist so groß wie seit Langem nicht mehr.

In Spanien stand vor allem eine Forderung im Zentrum der mehr als 70 Demonstrationen. "An diesem besonderen Maifeiertag fordern wir menschenwürdige Löhne und die Beibehaltung der Gehälter unter Berücksichtigung der Inflation", so eine Demonstrantin Madrid.

Eine Forderung, die auch die mehr als 10.000 Menschen, die im Zentrum von Athen demonstrierten, zum Ausdruck brachten. Der 1. Maiumzug fand vor dem Hintergrund der bevorstehenden Parlamentswahlen am 21. Mai statt.

In Deutschland hatte der DGB unter dem Motto "ungebrochen solidarisch" zu zahlreichen Kundgebungen aufgerufen. In Berlin nahmen nach Polizeiangaben 6.000 Menschen an der Kundgebung vor dem Roten Rathaus teil.

Eine Teilnehmerin fasste es so zusammen: "Es ist ein Tag, um darauf aufmerksam zu machen, was nicht richtig läuft in unserer Gesellschaft. Wie unfair unsere Ressourcen verteilt sind, wie sehr Menschen bevorteilt oder benachteiligt werden. Das ist nicht fair und das Mindeste, was ich tun kann, ist aufzustehen und mich hier hinzustellen und sagen: Hey, das ist nicht fair."

In Russland wurden die Maifeierlichkeiten vom Krieg in der Ukraine überschattet. Weit entfernt von den großen Märschen der Vergangenheit ging nur wenige kommunistische Nostalgiker auf die Straße, um den Rag der Arbeit zu begehen.

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