Nach Schusswaffenangriffen: Zehntausende Menschen gehen gegen Regierung auf die Straße

Demonstration in Belgrad, Serbien, 12. Mai 2023
Demonstration in Belgrad, Serbien, 12. Mai 2023 Copyright Darko Vojinovic/AP
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Sie werfen der Regierung von Präsident Aleksandar Vučić vor, Hassrede und Intoleranz im Land gefördert und so die Angriffe erst möglich gemacht zu haben.

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Zehntausende Menschen sind am Freitag durch Belgrad gezogen, um gegen die jüngsten Schusswaffenangriffe mit insgesamt 17 Toten zu demonstrieren. Unter den Opfern waren auch Kinder.

Die Demonstrierenden machten eine wichtige Brücke und eine Autobahn in der serbischen Hauptstadt für den Verkehr unpassierbar. Sie forderten den Rücktritt führender Politiker, so des Innenministers, aber auch des Chefs des serbischen Geheimdienstes.

Die Oppositon wirft der Regierung des als populistisch geltenden Präsident Aleksandar Vučić vor, Intolerenz und Hassrede gefördert zu haben, was die Schusswaffenangriffe letzlich erst möglich gemacht habe.

Im internationalen Vergleich besitzen in Serbien sehr viele Menschen mindestens eine Schusswaffe. Die Regierung hatte nach den Angriffen dazu aufgerufen, Gewehre und Pistolen abzugeben. Dabei wurde Personen ohne Waffenschein Straffreiheit zugesichert.

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