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Nawalny: "Putin selbst ist die größte Bedrohung für Russland"

Alexej Nawalny im Februar 2021
Alexej Nawalny im Februar 2021 Copyright Alexander Zemlianichenko/Copyright 2021 The AP. All rights reserved.
Copyright Alexander Zemlianichenko/Copyright 2021 The AP. All rights reserved.
Von Evelyn Laverick
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Der inhaftierte russsiche Oppositionelle Alexej Nawalny bezeichnet das Regime von Präsident Wladimir Putin selbst als größte Bedrohung für Russland.

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Aus der Haft äußerte sich Nawalny erstmals seit der gescheiterten Wagner-Meuterei über die sozialen Medien.

"Es gibt keine größere Bedrohung für Russland als das Putin-Regime. Nicht der Westen oder die Opposition haben russische Hubschrauber abgeschossen. Es war Putin, der Russland an den Rand eines Bürgerkriegs gebracht hat. Er persönlich hat all die Kriminellen begnadigt, die unterwegs waren, um Schoigu und wen auch immer zu töten"

Alexei Nawalny per Twitter

Die Rebellion des Chefs der Wagner-Söldnergruppe, Jewgeni Prigoschin, der sich inzwischen im belarussischen Exil befinden soll, hat die größte politische Krise Russlands seit Jahrzehnten ausgelöst.

Lukaschenko: "Ich habe Putin ausgeredet, Prigoschin töten zu lassen"

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko, der für sich in Anspruch nimmt, maßgeblich an der Beendigung des Aufstands beteiligt gewesen zu sein, behauptet, er habe den russischen Präsidenten überredet, Progischin nicht töten zu lassen.

**_"Wir könnten ihn töten, habe ich Putin gesagt, das ist kein Problem. Wenn nicht beim ersten Versuch, dann beim zweiten. Ich habe ihm aber gesagt, er solle es nicht tun."_
**

Alexander Lukaschenko, Belarusssicher Präsident

Lukaschenko habe den Mitgliedern der Wagner-Gruppe, die Russland ebenfalls verlassen wollen, eine verlassene Militärbasis in Belarus angeboten. Er betonte aber, dass die Söldner nicht zur Bewachung der Atomwaffen eingesetzt würden, die Moskau gerade geliefert hat.

Sorge im Westen

Die Armeeführung, die Prigoschin stürzen wollte, will die Söldnerarmee auflösen, aber es gibt auch Stimmen, die darauf hindeuten, dass der Kreml die Wagner-Soldaten nicht gänzlich loswerden will. Möglicherweise käme eine Stationierung von Prigoschins Armee im belarussischen Exil dem Kreml gelegen. 

"Wir sehen, was da passiert: die Verlegung russischer Streitkräfte in Form der Wagner-Söldner nach Belarus, mit ihrem Chef, der auch dorthin geht. Das sind alles sehr negative Signale für uns, die wir unseren Verbündeten gegenüber nachdrücklich zur Sprache bringen wollen."

Andrzej Duda, Polnischer Präsident

Der belarussische Verteidigungsminister Viktor Chrenin soll seinem Präsidenten Alexander Lukaschenko vorgeschlagen haben, die Wagner-Truppe in die belarussische Armee einzugliedern. Dies ist ein Szenario, das Nachbarn von Belarus wie Polen und die baltischen Staaten mit Besorgnis betrachten. Immerhin handele es sich um zigtausend erfahrene Kämpfer. 

Allein schon die Anwesenheit der Wagner-Truppe unweit der ukrainischen Grenze würde die Ukraine zwingen, zusätzliche Truppen in dieses Gebiet zu entsenden. 

Washington hat die Wagner-Truppe bereits sanktioniert, will aber weitere Maßnahmen gegen die Söldner ergreifen, die auch in Afrika aktiv ist. US-Außenminister Antony Blinken, sagte, egal wo Wagner hingehe, es folgten Tod und Zerstörung.

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