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Pakistanisches Parlament aufgelöst: Neuwahlen stehen an

Pakistan stehen Neuwahlen bevor.
Pakistan stehen Neuwahlen bevor. Copyright AP Photo
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Von Euronews mit DPA, AP
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Das Parlament Pakistans wird mit der Zustimmung des Präsidenten Arif Alvi aufgelöst. Planmäßig stehen innerhalb der nächsten 90 Tage Neuwahlen an. Parallel geht der Machtkampf zwischen Premierminister Shahbaz Sharif und seinem Vorgänger Imran Khan in die nächste Runde.

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Was am Mittwoch bereits von Pakistans Premierminister Shahbaz Sharif angekündigt wurde, ist nun Gewissheit: Das Parlament Pakistans wird aufgelöst.

Neuwahlen wohl innerhalb der nächsten 90 Tage

Diesem Schritt stimmte Präsident Arif Alvi zu. Das Land steht also vor Neuwahlen, die innerhalb der nächsten 90 Tage stattfinden werden. Einen konkreten Termin gibt es noch nicht.

Die Neuwahlen könnten jedoch nach hinten verschoben werden, sollte sich die Wahlkommission dazu entscheiden, die Bezirke auf Grundlage der jüngsten Volkszählung neu zu ziehen. In diesem Fall könnte eventuell erst im kommenden Frühjahr gewählt werden.

Bis zur Wahl wird eine Übergangsregierung die Geschäfte des Landes führen, das zurzeit in einer Wirtschaftskrise steckt. Außerdem tobt der Machtkampf zwischen der Regierung Sharifs und dem Ex-Premierminister Imran Khan. 

Machtkampf zwischen Sharif und Khan

Vergangene Woche wurde der beliebte Oppositionsführer in einem Korruptionsverfahren zu drei Jahren Haft verurteilt und festgenommen. Beobachter:innen vermuten politische Hintergründe. Khan ist in Berufung gegangen. 

Solange der Oberste Gerichtshof keine Entscheidung fällt, ist es Khan nicht möglich an Wahlkampfveranstaltungen teilzunehmen, geschweige denn als Präsidentschaftskandidat anzutreten.

Sharifs Partei Pakistan Muslim League muss bei den Neuwahlen auch im Falle von Khans Abwesenheit mit harter Konkurrenz von seiner Partei Pakistan Tehreek-e-Insaf rechnen.

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