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In Paris gelandet: Frauen aus Afghanistan fliehen vor den Taliban

Ankunft der Frauen am Pariser Flughafen Charles de Gaulle
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Von Euronews mit AFP
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Weil sie von den Taliban bedroht wurden, flohen fünf Afghaninnen nach Pakistan. Nun wurden die Frauen nach Paris ausgeflogen. Französische NGOs beobachten die Situation in Afghanistan genau.

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Französischen Behörden ist es gelungen, fünf afghanische Frauen, die zuvor aus ihrem Heimatland nach Pakistan geflohen waren, nach Paris auszufliegen. In Afghanistan sahen sich die Frauen Drohungen der Taliban ausgesetzt, so dass sie vor einigen Monaten ins Nachbarland Pakistan flohen, wo sie Zuflucht fanden.

Unter den Frauen sind etwa eine NGO-Mitarbeiterin, eine Journalistin und eine Lehrerin. Eine der Afghaninnen wurde von drei Kindern begleitet.

Naveen Hashim, die als Frauenrechtsaktivistin arbeitet, erzählt, dass sie für die Regierung gearbeitet hatte, als Beraterin des Innenministeriums. "Ich wurde von den Taliban bedroht, sie bedrohten mein Leben. Also bin ich aus Afghanistan geflohen und nach Pakistan gegangen."

Die Journalistin Muzhgan Feraji machte nach ihrer Ankunft am Pariser Flughafen Charles de Gaulle deutlich, dass Afghanistan nicht vergessen werden dürfe. "Die Frauen, die Menschen in Afghanistan, sie brauchen die Unterstützung von euch und die Unterstützung der Vereinten Nationen."

Französische NGOs die sich für Migranten und Flüchtlinge einsetzen, betonten, Frauen, die von den Taliban bedroht werden, würden "besondere Aufmerksamkeit" genießen. Denn sie haben wichtige Positionen in Afghanistan inne und würden enge Kontakte zum Westen pflegen.

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