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Verheerende Überschwemmungen in Griechenland: Mehrere Dörfer von der Umwelt abgeschnitten

Ganze Dörfer gehen in Griechenland in den Überschwemmungen unter.
Ganze Dörfer gehen in Griechenland in den Überschwemmungen unter. Copyright Vaggelis Kousioras/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Vaggelis Kousioras/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit DPA
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Die verheerenden Unwetter in Griechenland haben mehrere Dörfer komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Der Ministerpräsident hat das Militär beauftragt, zu helfen.

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Das Sturmtief Daniel hat Mittelgriechenland in einem verheerenden Zustand hinterlassen. Mindestens vier Menschen sind ums Leben gekommen, weitere werden vermisst.

Die Hochwassersituation in den von Starkregen betroffenen Gebieten hat sich weiter zugespitzt – der Regen hält an, die Wasserpegel steigen immer höher. Meteorolog:innen geben vorsichtig Entwarnung: Die Regenfälle sollen zeitnah aufhören.

Das Militär schreitet ein

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat das Militär beauftragt, zu helfen. Per Hubschrauber konnten einige Menschen von den Dächern ihrer überfluteten Häuser gerettet werden. Die Wetterlage machte Hubschraubereinsätze davor unmöglich.

Gepanzerte Fahrzeuge des Militärs sollen helfen, in Dörfer vorzudringen, die von den Wassermassen isoliert wurden. Militäringenieure sollen vorübergehende Brücken installieren, wo welche eingestürzt sind.

Die Regierung versprach, jenen, die ihr Hab und Gut in den Wassermassen verloren haben, so schnell wie möglich finanziell zu helfen.

Mehrere Orte sind von der Umwelt abgeschnitten

Die wichtigste Autobahn zwischen Athen und Thessaloniki ist seit Dienstagabend auf einer Strecke von 200 Kilometern gesperrt. Die Hafenstadt Volos ist durch die Überschwemmungen fast komplett von der Umwelt abgeschnitten. Das Trinkwasser in den Supermärkten geht zur Neige, Strom und fließendes Wasser gibt es seit Tagen nicht.

Der Rest von Griechenland ist von den Überschwemmungen unbetroffen. Die beliebten Urlaubsziele Kreta, Peloponnes, Kykladen und Chalkidiki blieben beispielsweise von Sturmtief Daniel unberührt.

Die Lage vieler Dörfer in der Region Thessalien bleibt allerdings unklar – sie sind durch die Wassermassen von der Umwelt abgeschnitten.

Wenn das Sturmtief endgültig vorbeigezogen ist, dürften die gewaltigen Schäden, die die schweren Unwetter hinterlassen haben, erstmals komplett sichtbar werden.

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