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Israelische Armee: Tunnel unter Krankenhäusern im Gazastreifen entdeckt, Geiseln tot geborgen

Israelische Streitkräfte bei einer Razzia in der palästinensischen Stadt Tulkarem im Westjordanland, 14. November 2023
Israelische Streitkräfte bei einer Razzia in der palästinensischen Stadt Tulkarem im Westjordanland, 14. November 2023 Copyright Bernat Armangue/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von euronews
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Die Leichen seien nach Israel gebracht und identifiziert worden, so das Militär. Nach palästinensischen Medienberichten rückten israelische Kräfte außerdem auf Ziele im Westjordanland vor.

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Israelische Streitkräfte haben einen Bodenangriff auf Dschenin im Westjordanland durchgeführt. Nach Angaben Palästinensicher Medien rückten Soldaten in mehrere Richtungen vor, unter stützt von 80 gepanzerten Fahrzeugen und Bulldozern. Zuletzt war von Stromausfällen die Rede, Dschenin sei eingekesselt, so hieß es.

Zehn Tote bei Angriff auf Chan Yunis

Der von Katar finanzierte Fernsehsender Al-Jazeera hat außerdem von einem israelischen Angriff auf die Stadt Chan Yunis im Gazastreifen berichtet. Dabei seien mindestens zehn Menschen getötet worden, darunter auch Kinder. Am Mittwoch hatte die israelische Armee Flugblätter über der Stadt abgeworfen und die Bevölkerung so aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen.

"Im Gazastreifen gibt es keinen sicheren Ort. Weder im Norden, noch im Süden, noch in der Mitte, nirgends. Den Menschen wurde gesagt, sich in den Süden zu begeben, aber in Wahrheit ist ein Drittel der getöteten Menschen im Süden ums Leben gekommen. Auch die Camps der Vereinten Nationen sind nicht sicher", so Philippe Lazzarini, vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). 

Zwei tote Geiseln entdeckt

Unterdessen haben israelische Soldaten die Leichen von zwei von der Hamas veschleppten Geiseln entdeckt. Die Leiche einer am 7. Oktober von Hamas-Terroristen im Grenzgebiet entführten jungen Soldatin sei in einem Gebäude nahe dem größten Krankenhaus in der Stadt Gaza gefunden worden, erklärte ein Militärsprecher am Freitag auf der Plattform X, vormals Twitter. Noa Marcianos Leiche sei am Donnerstagabend von Experten in Israel identifiziert worden. Eine Todesursache wurde zunächst nicht mitgeteilt. Das Militär hatte bereits am Donnerstag in einem Nachbargebäude des Krankenhauses die Leiche einer 65-jährigen Geisel entdeckt. Die Leichen seien nach Israel gebracht und identifiziert worden, so das Militär.

Auf dem Gelände des Krankenhauses seien auch ein Tunnel und Waffen, so Maschinenpistolen und Panzerfäuste entdeckt worden. Bei ihrem Einsatz in der größten Klinik des Küstenstreifens fanden die israelischen Streitkräfte nach eigenen Angaben auch Kommando- und Kontrollzentrener radikalislamischen Hamas.

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