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Afrika-Gipfel: Olaf Scholz plant Investitionen in Milliardenhöhe

German Chancellor Olaf Scholz, presides over the "Compact with Africa" investment summit.
German Chancellor Olaf Scholz, presides over the "Compact with Africa" investment summit. Copyright Liesa Johannssen/AP
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Von Diana Resnik
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Am Montag haben sich die Staats- und Regierungschefs zahlreicher afrikanischer und europäischer Staaten in Berlin versammelt. Olaf Scholz versprach große Investitionen in erneuerbare Energieprojekte Afrikas.

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Am Montag haben sich zahlreiche afrikanische und europäische Regierungschefs auf dem G20-Gipfel "Compact with Africa" (CwA) in Berlin versammelt. Schwerpunkt der Konferenz waren Wirtschaftsinvestitionen und der Klimaschutz. 

Unter den Teilnehmern waren auch die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der EU-Ratspräsident Charles Michel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und der niederländische Regierungschef Mark Rutte.

Großes Potential der erneuerbaren Energieprojekte in Afrika

Bundeskanzler Olaf Scholz zeigte großes Interesse an erneuerbaren Energieprojekten Afrikas. Laut der Nachrichtenagentur AP will er bis 2030 vier Milliarden Euro für die erneuerbaren Energieprojekte Afrikas zur Verfügung stellen. 

Afrika habe nicht nur großes Potential an Sonnen-und Windkraft. Die Zusammenarbeit sei auch im Hinblick auf die Produktion von günstigem und klimafreundlichen Wasserstoff besonders interessant.

Afrika ist unser Wunschpartner.
Olaf Scholz
Kanzler der Bundesrepublik Deutschland

Scholz betonte, dass die Produktion unmittelbar in Afrika stattfinden müsse. Dies würde mehr Arbeitsplätze schaffen und zu mehr Wirtschaftswachstum in afrikanischen Ländern beitragen. Gleichzeitig pofitiere auch Deutschland von der Versorgung mit erneuerbaren Energien. 

"Afrika ist unser Wunschpartner, wenn es darum geht, unsere wirtschaftlichen Beziehungen zu verbessern und gemeinsam klimaneutral zu werden", sagte Olaf Scholz bei einer Pressekonferenz zum Gipfel. 

Stärkung und Ausbau der wirtschaftlichen Beziehugen und Investitionen

Die Initiative "Compact with Afrika" besteht seit 2017. Sie wurde von Deutschland ins Leben gerufen, das zu dem Zeitpunkt den Vorsitz in der Gruppe der G-20 Staaten hatte. Die Initiative zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Investitionen in afrikanische Staaten zu verbessern und auszubauen. 

Laut der Nachrichtenagentur dpa gehören rund 13 Länder des afrikanischen Kontinents der CwA-Staatengruppe an, darunter Ägypten, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, die Demokratische Republik Kongo, Marokko, Ruanda, Senegal, Togo, und Tunesien.

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