Interpol wird 100: Generalsekretär spricht von "globalem Sicherheitsnotstand"

Der Generalsekretär von Interpol Jürgen Stock
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Das sagte Interpol-Chef Jürgen Stock am Montag in Wien. Dort war die Organisation im Jahr 1923 gegründet worden. Heute befindet sich ihr Sitz in Lyon.

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Interpol-Chef Jürgen Stock hat das staatsübergreifend organisierte Verbrechen als ernstzunehmende Epidemie bezeichnet. Der Generalsekretär sprach kurz vor dem einhundertsten Gründungstag seiner Organisation am Dienstag.

Interpol ist eine weltweite kriminalpolizeiliche Organisation mit derzeit 194 Mitgliedstaaten und Sitz im französischen Lyon.

"Globaler Sicherheitsnotstand"

“Wir sind derzeit mit einer Epidemie grenzüberschreitender organisierter Kriminalität konfrontiert, die Gesellschaften, Gemeinschaften und Unternehmen untergräbt. Mittlerweile hat sich diese zu einem globalen Sicherheitsnotstand entwickelt“, so Jürgen Stock, der Generalsekretär von Interpol kurz vor dem Jubliäum. 

Internationale Behörde seit 100 Jahren

Interpol war im Jahr 1923 in Wien gegründet worden als International Criminal Police Commission. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie in Interpol umbenannt und bekam eine neue Verfassung.

Stock sprach in seiner Rede von einer Wiener Erklärung. Diese werde den Problemen begegnen. Was genau diese besagt, teilte der Interpol-Chef zunächst nicht mit .

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