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USA verhängen Sanktionen wegen angeblichem Spionagesatelliten aus Nordkorea

Kim Jong Un verbrachte den nationalen Tag der Piloten in der Zentrale der nordkoreanischen Luftwaffe.
Kim Jong Un verbrachte den nationalen Tag der Piloten in der Zentrale der nordkoreanischen Luftwaffe. Copyright 朝鮮通信社/AP
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Von Euronews mit DPA
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Während Kim Jong Un am Donnerstag mit seiner Tochter die Zentrale der Luftwaffe besichtigt hat, haben die USA Sanktionen gegen nordkoreanische Staatsangehörige verhängt. Der Hintergrund: ein angeblicher Spionagesatellit.

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur gemeinsam mit seiner Tochter die Kommandozentrale der Luftwaffe des Landes besichtigt.

Der Besuch habe am Donnerstag im Rahmen des nationalen Tages der Piloten stattgefunden, heißt es im Bericht der Nachrichtenagentur.

USA verhängen Sanktionen gegen Nordkoreaner:innen

Am selben Tag hatten die USA Sanktionen gegen acht nordkoreanische Staatsangehörige und eine Organisation angekündigt. Grund dafür ist der angebliche Start eines nordkoreanischen Spionagesatelliten am 21. November.

In Nordkorea wird in den Medien über Aufnahmen berichtet, die der Satellit bereits gemacht haben soll. Militärische Ressourcen und strategische Stützpunkte sollen fotografiert worden sein. Bisher ist jedoch keine der angeblichen Aufnahmen in den Medien aufgetaucht.

Vorwurf: Einsatz untersagter Raketentechnik

Die sanktionierten nordkoreanischen Staatsangehörigen hätten sich unter anderem in Russland, China und im Iran aufgehalten, hieß es in einer Erklärung der US-Regierung. Die sanktionierte Organisation agiere in Nordkorea.

Bei dem "unrechtmäßigen Start eines angeblichen militärischen Spionagesatelliten" sei Raketentechnik eingesetzt worden, die gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verstoße.

Die US-Sanktionen zielten darauf ab, die Unterstützung illegaler Aktivitäten Nordkoreas zu unterbinden, hieß es weiter.

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