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Nach Ende der Feuerpause: Massive Angriffe auf den Süden des Gazastreifens

Seit Ende der Feuerpause gehen die Kämpfe im Gazastreifen weiter wie zuvor.
Seit Ende der Feuerpause gehen die Kämpfe im Gazastreifen weiter wie zuvor. Copyright Ariel Schalit/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit DPA
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Die israelische Armee hat massiv Ziele im Süden des Gazastreifens angegriffen. Ein Armeesprecher erklärte, dass man entschlossen sei, "die Hamas so lange zu bekämpfen, wie es nötig ist".

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Nach Ende der Feuerpause toben die Kämpfe im Gazastreifen weiter. Medienberichten zufolge hat das israelische Militär in der Nacht zum Samstag massiv Ziele im Süden der Region angegriffen, vor allem in der Gegend um Chan Junis. In der Stadt sollen sich Teile der Hamas-Führung aufgehalten haben, hieß es in israelischen Medien.

Angriffe auf Chan Junis und Rafah

Die Zeitung "The Times of Israel" berichtete in der Nacht zum Samstag, dass das israelische Militär über Chan Junis Flugblätter abgeworfen habe, in denen die Bewohner:innen aufgefordert worden seien, nach Rafah in den Süden zu fliehen. Die israelische Armee gab an, auch dort Ziele attackiert zu haben.

Die Hamas hat nach eigenen Angaben seit Ende der Feuerpause am Freitag erstmals wieder Raketen auf Israel gefeuert.

Kurz vor Ablauf der Frist am Freitagmorgen gab das israelische Militär an, einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen abgewehrt zu haben.

Person setzt sich bei Protesten in den USA in Brand

In den USA wurde vielerorts erneut für einen Waffenstillstand protestiert. In Atlanta, Haupstadt des südlichen Bundesstaates Georgia, setzte sich eine demonstrierende Person vor der israelischen Botschaft in Brand und verletzte sich dabei schwer.

Nach Angaben des Polizeichefs von Atlanta gebe es keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv. Das Personal der Botschaft sei  zu keinem Zeitpunkt der Proteste in Gefahr gewesen.

Ein Sicherheitsbeamter versuchte einzugreifen und erlitt Verbrennungen an Bein und Handgelenk.

Armeesprecher: "Wir bekämpfen die Hamas so lange wie nötig"

Medienberichten zufolge habe der US-Außenminister Anthony Blinken in Gesprächen mit der israelischen Führung gesagt, dass Israel noch drei Wochen habe, um den Krieg wie im bisherigen Umfang fortzuführen.

Er sei sich nicht sicher, ob Israel die internationale Unterstützung haben würde, um länger mit der Intensität wie vor der Feuerpause weiterzukämpfen, wurde Blinken in israelischen Medien wiedergegeben.

Der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus stellte in der Nacht zum Samstag klar, dass man sich keine zeitliche Begrenzung für den Gaza-Krieg gesetzt habe. "Wir sind entschlossen, die Hamas so lange zu bekämpfen, wie es nötig ist", sagte er.

"Wir haben keine andere Wahl", fügte der Armeesprecher hinzu. Nach wie vor sei das Kriegsziel, die Hamas endgültig zu vernichten, damit sie künftig keine Gefahr mehr für Israel darstelle.

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