Oscar-Verleihung 2024: Favorit "Oppenheimer" und Nominierung für Sandra Hüller

Der Cast von "Anatomie eines Falls" bei den 76. Internationalen Filmfestspielen in Cannes, Südfrankreich am 22. Mai 2023
Der Cast von "Anatomie eines Falls" bei den 76. Internationalen Filmfestspielen in Cannes, Südfrankreich am 22. Mai 2023 Copyright Scott Garfitt/2023 Invision
Von euronews
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Großer Favorit im Oscar-Rennen ist Christopher Nolans Biopic-Epos "Oppenheimer" mit 13 Nominierungen, dicht gefolgt von Yórgos Lánthimos' ebenso wilden wie meisterlichem Genre-Mix "Poor Things" (11 Nominierungen) und dem Mega-Hit "Barbie" (8 Nominierungen).

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Nach einem turbulenten Filmjahr, das von Streiks in Hollywood geprägt war, werden bald wieder die heiß begehrten Oscars verliehen. Wer einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, erfahren wir bei der Verleihung der 96. Academy Awards in Los Angeles am 10. März.

Favorit "Oppenheimer" mit 13 Nominierungen

Die meisten Nominierungen hat auf jeden Fall schon einmal der dreistündige Film "Oppenheimer" von Christopher Nolan abgeräumt, das Blockbuster-Biopic über den "Vater der Atombombe" ist in insgesamt 13 Kategorien nominiert, darunter auch für die Kategorie "Bester Film" und geht somit als Favorit ins Rennen.

Die Darsteller Cillian Murphy, Robert Downey Jr. und Emily Blunt sind auch für Preise nominiert und Rgisseur Christopher Nolan für die beste Regie. Nolan hat bislang noch keinen Oscar gewonnen.

Keine Nominierung für Barbie-Darstellerin und Regisseurin

"Barbie" von Greta Gerwig bekam insgesamt acht Nominierungen, doch Regisseurin Gerwig sowie auch Margot Robbie für ihre Rolle als Barbie wurde überraschenderweise nicht für die beste Regie nominiert- was im Netz für Spot sorgte.

In der Kategorie "Bester Film" konkurriert "Barbie" neben "Oppenheimer" mit weiteren Kassenschlagern und auch Kritiker-Lieblingen des vergangenen Jahres, unter anderem mit "Poor Things", "American Fiction" und "Killers of the Flower Moon", wie am Dienstag von der Oscar-Akademie bekannt gegeben wurde.

Nominierung als beste Schauspielerin für Sandra Hüller

Diesmal ist auch Deutschland bei den Nominierungen vertreten, die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller ist für ihre Rolle im Film "Anatomie eines Falls" der französischen Regisseurin Justine Triet für die Auszeichnung nominiert.

"Anatomie eines Falls" ist auch als bester Film nominiert - genauso wie der britische Film "The Zone of Interest" von Regisseur Jonathan Glazer, in dem Hüller ebenfalls eine der Hauptrollen spielt. Beide Filme sind auch für den begehrten Regie-Preis nominiert.

Hüller spielt in "Anatomie eines Falls" eine deutsche Schriftstellerin, die mit Mann und Kind in den französischen Alpen lebt. Als ihr Mann tot im Schnee aufgefunden wird, wird sie zur Hauptverdächtigen. Der Film folgt der Gerichtsverhandlung. In "The Zone of Interest" spielt Hüller die Ehefrau des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß.

Der deutsche Film "Das Lehrerzimmer" ist als bester internationaler Film nominiert. Das Drama von Regisseur Ilker Catak mit der Hauptdarstellerin Leonie Benesch konkurriert in der Preis-Kategorie gegen "Io Capitano" aus Italien, "Perfect Days" aus Japan, "Die Schneegesellschaft" aus Spanien und "The Zone of Interest".

"Das Lehrerzimmer" erzählt die Geschichte einer jungen und idealistischen Lehrerin, die sich an ihrem neuen Arbeitsplatz in Probleme und Konflikte verstrickt. Dabei ist die Schule als ein Abbild der gesamten Gesellschaft dargestellt. Beim Deutschen Filmpreis im Mai wurde "Das Lehrerzimmer" als bester Film des Jahres ausgezeichnet.

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