NATO übt den russischen Angriff in Finnland, Norwegen und Schweden

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Von Euronews
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20.000 Soldatinnen und Soldaten aus 13 Ländern nehmen an der NATO-Übung "Nordic Response" in Norwegen, Schweden und Finnland teil.

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20.000 Soldatinnen und Soldaten aus 13 Ländern nehmen an der NATO-Übung "Nordic Response" in Norwegen, Schweden und Finnland teil. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft trainieren sie die Verteidigung ihres seit kurzem vergrößerten Territoriums. Schweden und Finnland haben die NATO-Familie verstärkt.

Etwa die Hälfte trainiert an Land, der Rest auf den rund 50 Schiffen und 110 Flugzeugen, die an dem Großmanöver beteiligt sind.

In Norwegen finden die meisten Übungen in der Region Finnmark statt. "Finnmark ist schließlich das Gebiet, das wir für einen möglichen Angriff aus Russland sehen. Und es ist wichtig, dass wir in dem betreffenden Gebiet üben", erklärt Oberst Jørn Qviller, Leiter der Landverteidigung der Finnmark. 

Sebastian Maurud ist einer der Soldaten, die an der Übung teilnehmen. "Man lernt, diszipliniert zu sein. Wir müssen immer aufeinander und auf uns sebst aufpassen. Und wir müssen wir immer wissen, was zu tun ist, und dafür haben wir trainiert. Damit bekommen wir viele gute Erfahrungen, sowohl jetzt als auch in der Zukunft."

Neuer Luftwaffenstützpunkt in Kuçova, Albanien

An der Südflanke hat die NATO gerade einen taktischen Luftwaffenstützpunkt in Kuçova in Albanien eingeweiht, das seit 2009 Mitglied des Atlantischen Bündnisses ist.

Rund 50 Millionen Euro hat die NATO dort investiert, mehr als 5 Millionen Euro die albanische Regierung. Für Premierminister Edi Rama hat der NATO-Stützpunkt in Kuçova eine hohe Wichtigkeit und eine Bedeutung über die Grenzen Albaniens hinaus.

Allerdings hat Albaniens Luftwaffe derzeit keine Kampfjets, sondern nur Hubschrauber und Drohnen, darunter seit Dezember 2022 auch türkische Bayraktar-Drohnen vom Typ TB2. Diese Art von Drohnen werden von der Ukraine gegen Russland eingesetzt und tragen leichte, lasergesteuerte Bomben.

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