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Knapp 50 russische Panzer: Größter Panzerangriff bislang in Donezk

Ukrainische Soldaten der 71. Jägerbrigade feuern eine Haubitze M101 auf russische Stellungen an der Front in der Nähe von Awdijiwka, Region Donezk, Ukraine, 22.02.2024.
Ukrainische Soldaten der 71. Jägerbrigade feuern eine Haubitze M101 auf russische Stellungen an der Front in der Nähe von Awdijiwka, Region Donezk, Ukraine, 22.02.2024. Copyright Efrem Lukatsky/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
Copyright Efrem Lukatsky/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
Von Oleksandra Vakulina
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Russische Streitkräfte könnten 36 Panzer und 12 Schützenpanzer nahe des Dorfes Tonenke eingesetzt haben. Dies deutet auf eine entscheidende Maßnahme hin, um die Fortschritte der russischen Streitkräfte in dieser Region zu verstärken.

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Das Institue for the Study of War (ISW) schätzt, dass Russland seine potenzielle späte Frühlings- oder Sommeroffensive gegen die Ukraine möglicherweise auf den westlichen Teil der Region Donezk konzentrieren könnte. Besonderen Fokus könnte das russische Militär auf die Gegend nahe Awdijiwka legen. Awdijiwka ist eine Stadt an der Front in der Region Donezk, die im Februar von Russland eingenommen wurde. Ukrainische Streitkräfte scheinen am 30. März einen Panzerangriff eines russischen Bataillons in der Nähe von Awdijiwka abgewehrt zu haben.  Dies war der erste Panzerangriff dieser Größe, seit russische Truppen im Oktober 2023 mit der Kampagne zur Eroberung von Awdijiwka begannen.

Unter Berufung auf einen ungenannten ukrainischen Soldaten berichtet das ISW, dass russische Streitkräfte möglicherweise 36 Panzer und 12 Schützenpanzer in der Nähe des Dorfes Tonenke eingesetzt haben könnten. Das Ausmaß des russischen Angriffs am 30. März ist signifikant. Die Bereitschaft des russischen Militärkommandos, ein Bataillon an Panzern für einen Angriff in der Nähe von Awdijiwka einzusetzen, deutet darauf hin, dass dieser Angriff eine prioritäre Anstrengung war, in der Hoffnung, die stetigen, aber marginalen Fortschritte in diesem Gebiet auszubauen.

Ukrainische Beamte haben kürzlich davor gewarnt, dass russische Streitkräfte Personal entlang von mindestens vier Achsen ansammeln. Das ISW geht weiterhin davon aus, dass russische Streitkräfte wahrscheinlich nur in der Lage sein werden, eine koordinierte groß angelegte offensive Operation in einer Einsatzrichtung auf einmal durchzuführen, aufgrund von Russlands eigenen Personal- und Planungseinschränkungen.

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