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Hochwasser in Deutschland: Bereits mindestens 5 Menschen ums Leben gekommen

Teile der bayerischen Altstadt von Passau sind von der Donau überflutet, in Deutschland, Dienstag, 4. Juni 2024.
Teile der bayerischen Altstadt von Passau sind von der Donau überflutet, in Deutschland, Dienstag, 4. Juni 2024. Copyright Armin Weigel/(c) Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Copyright Armin Weigel/(c) Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Von Euronews mit AP
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Die Hochwasserlage in Österreich und Süddeutschland bleibt weiterhin angespannt. Auch im Süden Polens wurde Hochwasser gemeldet.

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Der gesamte Verlauf der Donau in Österreich ist aufgrund von Überschwemmungen für die Schifffahrt gesperrt worden. Auch die an einem Nebenfluss der Donau liegende Kleinstadt Schärding hat mit zu viel Wasser zu kämpfen. Der Pegel hat seinen Höchststand erreicht und zahlreiche Straßen wurden gesperrt. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich vom Wasser fernzuhalten. Experten erwarten, dass sich die Situation bald entspannen könnte.

Mindestens fünf Menschen in Deutschland bereits ums Leben gekommen

Auch Bayern und Baden-Württemberg sind von tagelangem Dauerregen betroffen. Mindestens fünf Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Mehrere Personen gelten in den Hochwassergebieten Bayerns derzeit als vermisst.

Ein 22-jähriger Feuerwehrmann wird nach einem Hochwassereinsatz in Schwaben weiterhin vermisst, wie die Polizei mitteilte. Trotz fortlaufender Suche, sowohl zu Fuß als auch mit Drohnen, blieb er bisher unauffindbar. Der junge Mann kenterte in der Nähe von Offingen an der Grenze zu Baden-Württemberg mit einem Boot der DLRG-Wasserrettung. Seine vier Kollegen konnten sich retten und blieben unverletzt.

In Passau wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Zahlreiche Straßen und Plätze sind wegen des Hochwassers gesperrt und der Schulunterricht fällt aus.

Der Regen ist noch nicht vorbei. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es in den kommenden Tagen erneut vereinzelt regnen. Am Mittwoch und Donnerstag sind Schauer und Gewitter zu erwarten, wobei Starkregen nur am östlichen Alpenrand wahrscheinlich ist.

Bayern: Soforthilfe-Paket von 100 Millionen Euro angekündigt

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder kündigte ein Soforthilfe-Paket an, das mindestens 100 Millionen Euro enthält. "Bayern hilft schnell und unbürokratisch. Wir lassen in der Not niemanden allein", sagte Söder nach einer Kabinettssitzung in München.

Laut der SZ zeichnete sich Dienstagnachmittag ab, dass die größten Geldmittel voraussichtlich nach Oberbayern und Schwaben fließen werden, da diese Regionen besonders schwer von den Auswirkungen des Hochwassers betroffen sind.

Polen: Bielsko-Biała von Sturzfluten betroffen

Auch Polen meldet Überschwemmungen. Die Stadt Bielsko-Biała in Schlesien wurde Berichten zufolge überschwemmt. Der Bürgermeister gab eine Hochwasserwarnung heraus. Nach starken Regenfällen waren viele Straßen, Grundstücke, Gebäude und die Gleise des Bahnhofs überflutet.

Der Wasserstand in den Flüssen der Region steigt, weshalb das Krisenzentrum der Gebietsverwaltung an fünf Standorten den Alarm ausgelöst hat.

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