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EZB erhöht Leitzins im Euroraum auf 4,5 Prozent - 10. Zinserhöhung in Folge

EZB-CHefin Christine Lagarde
EZB-CHefin Christine Lagarde Copyright Michael Probst/AP Photo
Copyright Michael Probst/AP Photo
Von Euronews
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Die Europäische Zentralbank erhöht zum 10. Mal in Folge den Leitzins, um die Inflation trotz des schwachen Wirtschaftswachstums zu bekämpfen.

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Die Europäische Zentralbank erhöht zum 10. Mal in Folge den Leitzins, um die Inflation trotz des schwachen Wirtschaftswachstums zu bekämpfen.

Der Leitzins im Euroraum steigt auf 4,5 Prozent. Der Rat der Europäischen Zentralbank beschloss am Donnerstag eine Anhebung um 0,25 Prozentpunkte, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte nach der vorherigen Sitzung des EZB-Rates Ende Juli für die September-Sitzung sowohl eine weitere Zinserhöhung als auch eine Unterbrechung der beispiellosen Serie von Anhebungen nicht ausgeschlossen. Lediglich einer Zinssenkung erteilte die Französin bereits damals eine Absage.

Mittelfristig strebt die EZB für den Euroraum eine Inflationsrate von 2,0 Prozent an. Bei diesem Niveau sehen die Währungshüter Preisstabilität gewahrt. Doch von dieser Zielmarke ist die Teuerung nach wie vor weit entfernt. Im August schwächte sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Währungsraum der 20 Länder nicht weiter ab. Die jährliche Inflationsrate verharrte einer erste Schätzung des Statistikamtes Eurostat zufolge bei 5,3 Prozent. Im vergangenen Jahr war die Inflation infolge des Ukraine-Kriegs, in dessen Folge die Preise für Energie und Nahrungsmittel in die Höhe schnellten, zeitweise zweistellig gewesen.

Höhere Inflationsraten zehren an der Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die Menschen können sich für ihr Geld weniger leisten. Das bremst den privaten Konsum, der eine wichtige Stütze der Konjunktur ist.

Immerhin gab es in den jüngsten Inflationsdaten einen Hoffnungsschimmer: Die Kernteuerung im Euroraum - das ist die Rate ohne schwankungsanfällige Preise für Güter wie Energie und Lebensmittel - ging von 5,5 Prozent im Juli auf 5,3 Prozent im August zurück.

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