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IWF: Die Weltwirtschaft wächst historisch langsam

Die Wirtschaft in der Eurozone wird in diesem Jahr weniger wachsen als erwartet.
Die Wirtschaft in der Eurozone wird in diesem Jahr weniger wachsen als erwartet. Copyright Cliff Owen/AP
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Von Euronews
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Nach der Coronapandemie, wegen des Ukraine-Kriegs und der Inflation wächst die Weltwirtschaft historisch langsam. Der IWF-Chefvolkswirt senkt die Erwartungen für die Eurozone auf 0,7 % Wachtum in diesem Jahr und 1,2% im nächsten Jahr.

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Die Wirtschaft in der Eurozone wird in diesem Jahr weniger wachsen als erwartet, sagen die Ökonomen vom Internationalen Währungsfonds und der Weltbank auf ihrer Jahresversammlung in Marrakesch.

Nach der Coronapandemie, wegen des Ukraine-Kriegs und der Inflation wächst die Weltwirtschaft historisch langsam.

Der IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas senkt die Erwartungen für die Eurozone auf 0,7 % Wachtum in diesem Jahr und 1,2% im nächsten Jahr.

"Was wir in der Eurozone sehen, ist, dass eine Menge Unterstützung während der Pandemie und der Energiekrise eingeführt wurde. Nach der Energiekrise sind die Preise gesunken, die Pandemie liegt hinter uns. Ein Großteil dieser Unterstützung wird also zurückgezogen. Infolgedessen wird die Finanzpolitik neutraler oder sogar ein wenig zurückhaltend."

Für Deutschland hat der IWF noch schlechtere Nachrichten: Bei der vergangenen Schätzung im Juli wurde noch ein Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent vorausgesagt - nun sind es 0,5 Prozent. Damit ist Deutschland laut IWF-Prognose der einzige G7-Industriestaat, dessen Wirtschaft 2023 schrumpft.

Die Wirtschaft in den USA entwickelt sich deutlich besser als erwartet. Die Wachstumsprognose für dieses Jahr wurde um 0,3 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent nach oben korrigiert. Im kommenden Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent wachsen - das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als zuletzt angenommen.

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