Juncker: Keine zwei Lebensmittelstandards in der EU

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Die EU-Kommission will den Vorwurf osteuropäischer Mitgliedsstaaten prüfen, multinationale Lebensmittelkonzerne verkauften qualitativ schlechtere Produkte in ihren Ländern als im…

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Die EU-Kommission will den Vorwurf osteuropäischer Mitgliedsstaaten prüfen, multinationale Lebensmittelkonzerne verkauften qualitativ schlechtere Produkte in ihren Ländern als im Westen.

Nach einem Treffen mit dem slowakischen Regierungschef Robert Fico in Brüssel sprach Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker von einer “inakzeptablen” Diskriminierung.

Verbraucher in der Slowakei hätten das Recht auf dieselbe Produktqualität.

Es sei an der Kommission und an der EU insgesamt sicherzustellen, dass es in Europa keine Bürger zweiter Klasse gebe.

Alle EU-Bürger hätten dieselben Rechte, weil sie dieselbe Würde hätten.

Zuletzt hatten sich Klagen gehäuft, dass dieselben Produkte derselben Marke in Osteuropa von minderer Qualität angeboten würden als etwa in Belgien, den Niederlanden oder Deutschland.

Das hätten entsprechende Prüfungen von Fischkonserven, Leberpasteten und Schweinefleischprodukten ergeben, hiess es.

Dagegen wies der Landwirtschaftsminister Österreichs die Vorwürfe als haltlos zurück.

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