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Brexit: EU stellt London Ultimatum von zwei Wochen

Brexit: EU stellt London Ultimatum von zwei Wochen
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Von Stefan Grobe
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Die EU hat Großbritannien eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um Zugeständnisse in den Brexit-Verhandlungen zu machen.

Andernfalls werde man im Dezember nicht wie geplant mit den Gesprächen über die künftigen Beziehungen beginnen können.

Das machte EU-Chefunterhändler Michel Barnier nach der sechsten Verhandlungsrunde in Brüssel deutlich.

Es müsse dort Rechtssicherheit geben, wo Brexit Unsicherheiten schaffe, so Barnier auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem britischen Kollegen David Davis.

Davis forderte die EU erneut zu Flexibilität auf und sprach von der Notwendigkeit politischer Diskussionen.

Zum Thema inner-irische Grenze lehnte er einen Sonderstatus für die britische Provinz Nordirland ab.

London erkenne die Notwendigkeit von Lösungen für Irland an, das dürfe aber nicht zu einer neuen Grenze innerhalb Großbrtanniens führen.

Unser Korrespondent sagt:

“Erneut ist eine Verhandlungsrunde zu Ende gegangen mit wenigen Fortschritten. Viel Arbeit bleibt noch zu tun bei den drei Knackpunkten irische Grenze, Bleiberechte und Brexit-Rechnung. Der nächste EU-Gipfel ist in nur einem Monat, und London ringt nahezu verzweifelt um die Gelegenheit, die nächste Verhandlungsrunde beginnen zu können.”

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