Wenig Sympathien bei Juncker für Orbans Fidesz

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Von Stefan GrobeMaria Psara
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Der Ex-Kommissionschef im Euronews-Interview

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Die Europäische Volkspartei ist die größte Fraktion in der EU.

Im vorigen Jahr setzte die EVP die Mitgliedschaft der ungarischen Fidesz aus, nachdem die Partei von Viktor Orban die EU und Jean-Claude Juncker massiv angegangen war.

Wie geht es mit dem Familienkrieg weiter?

Fragen an den früheren EU-Kommissionspräsidenten.

Euronews: Wie lange wird die ungarische Fidesz noch Teil der Europäischen Volkspartei sein?

Jean-Claude Juncker: Meine Meinung war immer klar. Entweder stimmt Fidesz den Grundprinzipien der Christdemokratie zu oder Fidesz muss gehen.

Wenn Fidesz nicht mehr dem Weltbild der EVP zustimmt, dann ist dort für Fidesz kein Platz mehr.

Aber ich habe in dieser Sache nichts mehr zu entscheiden.

Euronews: Beunruhigt Sie das Anbiedern von Fidesz an Salvini?

Juncker: Ich weiß nicht, wie weit das geht. Ich habe keine Ahnung über die Beziehung zwischen Salvini und Victor Orban. Aber Salvini ist weit weg vom Weltbild der europäischen Christdemokratie.

Euronews: Das ist eine Antwort.

Juncker: Ja...

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