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Coronavirus: Debatte über Solidarität in Europa

Coronavirus: Debatte über Solidarität in Europa
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Von Stefan Grobe
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Drei EU-Abgeordnete sprechen mit Euronews über die europäische Antwort auf die Krise und den Grad der Solidarität

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Ärger in Italien und Spanien über die dort empfundene unzureichende Antwort der EU auf das Coronavirus.

Wir sprachen mit drei EU-Abgeordneten.

Ignazio Corrao (Italien, Fünf-Sterne-Bewegung): “Was die Italiener von der EU erwarten, ist eine Änderung ihrer Haltung. Mit eigensüchtigen und nationalen Positionen kann man keine europäische Antwort formulieren, die jetzt so vonnöten wäre."

Jonás Fernández (Spanien, Sozialdemokraten): “Wenn dieser Gesundheitsnotstand einmal vorbei ist, müssen wir einen europäischen Wiederaufbauplan präsentieren. Wir werden dazu aber nicht genug Geld in den nationalen Haushalten haben, um dieser Herausforderung gerecht zu werden."

Samira Rafaela (Niederlande, Liberale): “Es ist jetzt nicht die Zeit für eine niederländische Lösung oder eine deutsche oder italienische Lösung. Wir brauchen eine europäische Lösung."

Euronews: “Für viele sind die Niederländer derzeit eher ein Hindernis."

Samira Rafaela: “Ich bin froh, dass der niederländische Finanzminister zugegeben hat, dass Ton und Wortwahl nicht optimal waren. Dem stimme ich zu."

Euronew: “Jonás, was würden Sie zu den niederländischen und deutschen Steuerzahlern sagen, für es wieder dasselbe Spiel ist: Der Norden muss dem Süden aus der Patsche helfen..."

Jonás Fernández: “Die Pandemie startete im Süden. Die Menschen dort leiden an einer Krankheit, nicht unter irgendwelchen politischen Entscheidungen."

Ignazio Corrao: "Als Italiener erwarten wir Solidarität von den übrigen EU-Ländern. So wie wir natürlich stets solidarisch gegenüber anderen waren.

Wir verlangen keine Schuldenerleichterung, sondern wir wollen Europa nach dieser Pandemie zusammen wieder aufbauen."

Das Gespräch führte Darren McCaffrey.

Weitere Quellen • Darren McCaffrey

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