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Nur geringe Teilnehmerzahl bei Protest-Konvoi in Brüssel

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Von Stefan Grobe  & Shona Murray
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Nur geringe Teilnehmerzahl bei Protest-Konvoi in Brüssel
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Inspiriert vom Protest-Konvoi in Kanada hat es auch in Brüssel eine Demonstration gegen die Corona-Regeln gegeben. Allerdings beteiligten sich weit weniger als nach den Ankündigungen zu erwarten gewesen wäre.

Die Demonstranten waren Teil des sogenannten Freiheits-Konvois, der am Wochenende trotz Verbots in Paris aufgefahren war. Dabei war es vereinzelt zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.

Auch die belgischen Behörden hatten den Protest verboten, um Blockaden wie in Ottawa zu verhindern.

Am Montag blieb die Situation in Brüssel indes ruhig. Nur etwa hundert Menschen versuchten, in die Nähe der europäischen Institutionen zu gelangen. Eine zahlenmäßig ähnliche Gruppe versammelte sich im Stadtzentrum.

Es sei wichtig, dass die Öffentlichkeit erkenne, dass nicht nur eine kleine Gruppe von Menschen protestiere, so ein Teilnehmer. In Deutschland spreche Bundeskanzler Olaf Scholz immer nur von einer kleinen Minderheit, die sich gegen die Covid-Maßnahmen ausspreche. Es gehe aber auch um andere Themen, bei denen es nicht richtig laufe.

Ein anderer Demonstrant wollte den Covid-Pass und alle anderen Zwangsmaßnahmen abgeschafft sehen.

Die Organisatoren des aus Frankreich kommenden Konvois wollten vor den Hauptquartieren von EU und NATO demonstrieren. Doch die Polizei verhinderte dies mit Straßensperren und Kontrollen.

Teilnehmer wurden zu einem Parkplatz des Messegeländes nahe des Atomiums umgeleitet. Dort versammelten sich schließlich bis zu 60 Fahrzeuge.