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Korruptionsskandal im EU-Parlament: Kailis Partner bleibt im Gefängnis

Das Europäische Parlament bei einer Abstimmung
Das Europäische Parlament bei einer Abstimmung Copyright Jean-Francois Badias/AP
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Von Stefan GrobeChristopher Pitchers
Zuerst veröffentlicht am
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Francesco Giorgi, eine der Schlüsselfiguren im Korruptionsskandal des Europäischen Parlaments und Partner der angeklagten Europaabgeordneten Eva Kaili, bleibt einen weiteren Monat im Gefängnis. Das entschied ein Brüsseler Gericht am Donnerstag nach einer Anhörung.

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Francesco Giorgi, eine der Schlüsselfiguren im Korruptionsskandal des Europäischen Parlaments und Partner der angeklagten Europaabgeordneten Eva Kaili, bleibt einen weiteren Monat im Gefängnis.

Das entschied ein Brüsseler Gericht am Donnerstag nach einer Anhörung.

Nach Angaben von Giorgis Anwalt hält sein Mandat an seiner Position fest, auch nachdem der Ex-Europaabgeordnete Antonio Panzeri einen Deal mit den Behörden eingegangen ist, um alle Elemente der kriminellen Organisation aufzudecken.

Panzeri gilt als zentrale Figur im Bestechungskandal.

Zur gleichen Zeit, angeblich als Teil dieses Deals, wurden Panzeris Tochter und Frau in Italien freigelassen, nachdem Belgien einen Auslieferungsantrag fallen gelassen hatte.

Ein belgischer Abgeordneter sagt, das Vertrauen in das Parlament müsse wiederhergestellt werden. Der ganze Fall sei völlig außerhalb der Vorstellungskraft, meinte der Christdemokrat Pascal Arimont. Es sei Bargeld verteilt worden wie in einem schlechten Film. Diese Dinge seien bekannt gemacht worden und müssten hart bestraft werden weil alles Vertrauen, das die Menschen in diese Institution hätten, wiederhergestellt werden müsse.

Zwei weiteren mutmaßlich beteiligten Abgeordneten, Marc Tarabella und Andrea Cozzolino, könnte bald die parlamentarische Immunität entzogen werden. Cozzolinowies sämtliche Vorwürfe gegen ihn zurück. Eine endgültige Abstimmung darüber wird spätestens im Februar erwartet.

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