EU-Mission soll es richten: Borrell kündigt Marineeinsatz im Roten Meer an

Ein us-amerikanischer Frachter, angegriffen von den Rebellen, 18. Januar 2024
Ein us-amerikanischer Frachter, angegriffen von den Rebellen, 18. Januar 2024 Copyright AP/AP
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die steigende Zahl der Angriffe von Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer ruft nun die EU auf den Plan. Eine militärische Mission zu Wasser soll die Miliz das Fürchten lehren.

WERBUNG

Die Europäische Union plant eine Marinemission im Roten Meer und zwar ab dem 17. Februar. Das hat der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, mitgeteilt. Das Ziel sei, Schiffe zu schützen und Angriffe auf diese zu verhindern oder abzuwehren. Die Einsatzkräfte sollen gegen jegliche Aktivität der Huthi-Rebellen aus dem Jemen tätig werden. Eine wichtige Mission, so Borrell.

"Wir sind alle besorgt, was den Schiffsverkehr durch den Suez-Kanal angeht. Viele europäische Firmen bitten uns, einzugreifen, weil ihre Geschäftsmodelle unter dem Umweg über Südafrika leiden, unter den hohen Kosten. Diese haben wiederum Auswirkungen auf die Preise auf dem Markt, was wiederum Folgen für die Inflation hat. Daher ist es für uns ein natürliches Bestreben, dieses Risiko zu vermeiden", sagte Borrell. 

In der vergangenen Woche hatten US-amerikanische und britische Truppen verschiedene Ziele der Huthi bombardiert. Es war bereits das zweite Mal, das die beiden Länder, unterstützt von weiteren, die Rebellen direkt angegriffen haben.

Im Roten mehr kommt in den vergangenen Monaten zunehmend zu Angriffen von Huthi-Rebellen aus dem Jemen auf Frachtschiffe, was weltweit zu Lieferengpässen geführt hat.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Huthi schießen Öltanker in Brand und greifen US-Zerstörer an

Euroviews. Die Huthis sind der Inbegriff der nichtstaatlichen Akteure des 21. Jahrhunderts

Huthi-Angriffe im Roten Meer treiben Transportkosten und Inflation hoch