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Orbán liegt in Ungarn vorn - das Ergebnis ist aber historisch schlecht

Orbán streicht Verluste ein
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In Ungarn ist die regierende Fidesz-Partei stärkste Kraft bei den Europawahlen. Sie liegt mit 43,8 Prozent vorn. Doch die Oppositionspartei Tisza holt auf und liegt mit gut 31 Prozent an zweiter Stelle.

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Nachdem gut zwei Drittel der Stimmen der Europawahlen in Ungarn ausgezählt sind, ergeben die ersten Hochrechnungen einen Sieg für die Regierungspartei von Ministerpräsident Viktor Orbán. "Fidesz" holte 43,8 Prozent der Stimmen. Es ist aber das historisch niedrigste Ergebnis der "Fidesz" bei einer Europawahl. Beim letzten Urnengang hatte "Fidesz" noch 52 Prozent erreicht.

Opposition legt zu

Überraschend hoch fiel das Ergebnis des Orbán-Widersachers Péter Magyar aus. Auf den ehemaligen Vertrauten Orbáns fielen knapp 31 Prozent der Stimmen.  Der neue Herausforderer von Viktor Orbán ist ein ehemaliges Mitglied von Fidesz. Er will der Korruption ein Ende setzen und mit Orbáns Politik brechen. “Wir sind das korrupteste Land. Das ist zu viel für das ungarische Volk. Es ist zu viel: wirtschaftlich, politisch, rechtlich, ethisch”, sagte Péter Magyar gegenüber Euronews im Mai diesen Jahres.

Andere Parteien abgeschlagen

8,2 Prozent der ungarischen Stimmen gingen an die Allianz der Sozialdemokraten. 6,8 Prozent gingen an die ultranationalistische, rechtsextreme Partei "Mi Hazánk Mozgalom" (auf Deutsch: Unsere-Heimat-Bewegung).

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