Der Quoll, eine australische Tierart in Gefahr

Der Quoll, eine australische Tierart in Gefahr
Von Euronews
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Kennen Sie Quolls? Die niedlichen Tiere mit weißen Punkten gehören zur Familie der Beutelmarder und werden in ihrer Heimat von streunenden Katzen und Füchsen dezimiert.

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Niedlich sehen sie aus, mit ihren weißen Punkten und der spitzen Schnauze. Quolls heißen diese netten kleinen Tiere, die in Australien beheimatet sind und zur Familie der Beutelmarder gehören. Die scheuen Tiere sind bedroht. Die wachsende Zahl streunender Katzen und Füchse macht ihnen in ihrem Naturschutzgebiet, dem Great Otway National Park in Victoria, immer mehr zu schaffen.

Doco from QuollOz</a> gives insight into lives of Australia&#39;s largest carnivorous marsupial. Learn more about quolls at <a href="https://t.co/RCtchqeogE">https://t.co/RCtchqeogE</a> <a href="https://t.co/cb93BAL5Lm">pic.twitter.com/cb93BAL5Lm</a></p>&mdash; Wildlife Land Trust (wlt_au) 10 janvier 2017

Jack Pascoe, Conservation Ecology Centre: “Man war ursprünglich davon ausgegangen, dass durch die Schaffung eines großzügigen Schutzgebietes der Erhalt gewährleistet sein würde. Aber wir müssen feststellen, dass wir, wenn wir nicht direkt eingreifen, viele unserer bedrohten Arten verlieren werden.”

Die Forscher sorgen sich nur um das endgültige Verschwinden der Art, sondern die Folgen für das gesamte Ökosystem. Quolls sind nachtaktive Einzelgänger, die ihre Reviere auf der Suche nach Nahrung durchstreifen. Zu dieser zählen hauptsächlich Insekten, kleine Säugetiere und Vögel aber auch Früchte und Aas. Um die Situation besser einschätzen zu können, wurden 380 Nachtsichtkameras im Park installiert. Anhand dieser Aufnahmen wollen die Forscher die Gebiete ausmachen, in denen die Fuchspopulation verringert werden muss.

There are already so many extinct species in Australia. It is truly criminal of our decision makers. Quolls and… https://t.co/BTtpw4UX95

— AJP Victoria (@AJP_Victoria) 12 février 2017

Cathy Longmore, Parks Victoria: “Wir wissen, welche Tiere sich in welchen Gebieten aufhalten und wie viele Füchse und Wildkatzen es dort gibt. Das ist die Ausgangsbasis für einen Vergleich in einem, in fünf oder in zehn Jahren.”

In den vergangenen drei Jahren wurden außerdem Spürhunde auf den Geruch der Beutelmarder abgerichtet. Auf diese Weise lassen sich die Bewegungen der Tiere durch den Park nachvollziehen. Eine weitere Maßnahme, die dabei helfen soll, diese für das Ökosystem wichtige Art zu erhalten.

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