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Wird die künstliche Intelligenz schon bald Journalist:innen ersetzen?

Eine Antwort von ChatGPT auf einem Handy-Display
Eine Antwort von ChatGPT auf einem Handy-Display Copyright Peter Morgan/Copyright 2022 The AP.
Copyright Peter Morgan/Copyright 2022 The AP.
Von Sophia Khatsenkova
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In Sekundenschnelle können generative KI-Tools einen Schulaufsatz schreiben, einen Song komponieren oder sogar eine medizinische Zulassungsprüfung bestehen. Aber kann KI auch in Nachrichtenredaktionen Vorteile bringen?

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Wird künstliche Intelligenz schon bald Journalist:innen ihres Lieblings-Nachrichtenportals ersetzen? Das ist die Frage, die sich viele seit dem Aufkommen von generativen KI-Tools wie ChatGPT stellen.

Generative KI-Tools können fast alles

Chat GPT und andere generative KI-Textprogramme sind in der Lage, so ziemlich alles zu tun. In Sekundenschnelle können sie einen Schulaufsatz schreiben, einen Song komponieren oder sogar eine medizinische Zulassungsprüfung bestehen.

Und jetzt dringt die Technologie langsam in Nachrichtenredaktionen vor: der Tech-Nachrichtendienst CNET hat insgeheim KI eingesetzt, um Erklärartikel zu Finanzthemen zu verfassen- schon seit vergangenem November.

Beim genaueren Hinschauen sieht man auf CNET: "Bei der Erstellung dieses Artikels hat eine KI-Maschine geholfen, der von unserer Redaktion auf Fakten geprüft und redigiert wurde."

Vergangene Woche kündigte CNET an, ein KI-Publishing-Experiment auf Eis zu legen, nachdem die Plattform wegen fehlerhafter Artikel in die Kritik kam. Ihr Chefredakteur erklärte: "Wir haben zusätzliche Artikel identifiziert, die korrigiert werden mussten. Eine kleine Anzahl von Artikeln erforderte erhebliche - andere nur kleinere Korrekturen."

KI-Maschinen könnten auch in Nachrichtenredaktionen zum Einsatz kommen

Aber kann KI für Nachrichtenredaktionen Vorteile bringen? Davon ist Ariane Bernard, Daten-Projektleiterin bei Intl News Media Association, überzeugt:

"Die Bereiche, in denen wir KI einsetzen könnten, sind sehr begrenzt, aber es gibt sie. Wir sollten herausfinden, wo es in unserem Interesse sein könnte, generative KI einzusetzen. Die Bereiche sollten unpolitisch und unumstritten sein, also nichts, was die Gesellschaft wirklich beeinflusst. Wie Lifestyle, und das soll den Lifestyle-Journalismus nicht schmälern, aber er ist nicht so umstritten."

Auch "Buzzfeed" plant den Einsatz künstlicher Intelligenz, um seine Online-Quizspiele zu personalisieren... Müssen wir uns also Sorgen machen, dass künstliche Intelligenz die Artikel schreibt, die wir online lesen?

Gael Breton, Experte für digitales Marketing, meint, dass es an der Zeit ist, sich auf diese neue Technologie einzustellen:

"Ist es gut oder schlecht? Das ist egal, weil es ohnehin passiert.

Was wichtig ist, wie wir diese Technologie nutzen und wie wir sicherstellen können, dass sie nicht dazu genutzt wird, Falschnachrichten zu verbreiten. Wir müssen verstehen, wie sie funktioniert, sie nutzen, denn wir können sie nicht umgehen.
Gaël Breton
Experte für digitales Marketing und SEO

Wir haben auch CNET und Buzzfeed kontaktiert, aber noch keine Antwort erhalten.

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