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Fernwanderwege locken in den Westbalkan

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Fernwanderwege locken in den Westbalkan
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Der Westliche Balkan ist ein Paradies für Natur- und Abenteuerliebhaber, das man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch per Rafting entdecken kann. Wanderfreunde können die Region auf Fernwanderwegen wie der Via Danarica oder Via Egnatia entdecken. Neben Badeurlaub an der Küste locken viele Abenteuer-Angebote wie Kajak- oder Wildwasserfahrten.

Abenteuer auf dem Fernwanderweg

Die Region ist nicht nur von Bergen geprägt, auch die Küste und viele Flüsse locken mit Abenteuern. Reiseunternehmen und Experten aus der Region haben den Fernwanderweg Via Dinarica eingerichtet, um sowohl ausländische als auch regionale Besucher anzulocken.

Das Fernwanderwegenetz umfasst über 2000 Kilometer in den Dinarischen Alpen. Er verbindet die westlichen Balkanländer Slowenien, Kroatien, Bosnien Herzegowina, Montenegro und Albanien.

"Wir sind auf einer Höhe von 1700 Metern über dem Meeresspiegel, im Dorf Milishevc", erzählt Fahrrad-Tourist Andrea Danglli. "Dort haben wir übernachtet. Es war eine außergewöhnliche Tour, wir haben drei Länder mit dem Fahrrad durchquert: Albanien, Montenegro und den Kosovo. Wir sind fantastischen Menschen begegnet und haben faszinierende Landschaften erlebt. Diese Berge sind unbedingt einen Besuch wert."

Die Hauptrouten der Via Dinarica kann man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder sogar auf dem Wasser erleben. Tourismusexpertin Madlina Puka vom Regional Cooperation Council: "Es gibt den Green Trail, dem Blue und den White Trail. Die Strecken bieten eine ganze Reihe von Abenteuerprogrammen wie Wandern, Skitouren, Kajakfahren, Wildwasser- und auch Wintersport."

Der Markt für Abenteuertourismus wächst rasant, und man hofft, dass dieser Fernwanderweg hochwertige Kunden anzieht, die lokale Wirtschaft ankurbelt und nachhaltige Tourismuspraktiken im gesamten Westlichen Balkan fördert.

Reise in die Natur und Geschichte des Balkans

Auf vielen Themenwegen entlang der Via Dinarica können naturbegeisterte Besucher die Geschichte und das kulturelle Erbe erkunden und die Gastfreundschaft einer unglaublich vielfältigen Region erleben.

Ein weiterer Wanderweg, der in regionaler Zusammenarbeit entwickelt wurde, ist die Via Egnatia , die der antiken Straße folgt, die den östlichen und westlichen Teil des Römischen Reiches verband.

Heute kann der Wanderer antike Ruinen auf dem Weg besichtigen. Die Via Egnatia ist ein Symbol für die kulturelle Verbundenheit der Region.

Die Freizügigkeit an den Grenzen sowie die gegenseitige Anerkennung von Reiseleitern ist eines der Hauptziele des Projekts, so Madlina Puka: "Wir unterstützen auch Rundreisen, bei denen der Tourist Reiserouten über Grenzen hinweg genießen kann und auf diese Weise mehr Sehenswürdigkeiten und verschiedene Kulturen entdecken kann."