Bei den Grammys in Los Angeles glänzten Stars am Sonntagabend auf dem roten Teppich. Atemberaubende Outfits und prächtige Roben beim größten Musikevent.
Das Rampenlicht einer Preisverleihung verschafft Künstlerinnen und Künstlern Schlagzeilen. Mit etwas Glück kann dieser kurze Moment sogar einen gseamten Modetrend auslösen.
Bei den Grammys war ein Großteil der Gespräche politisch. Auf dem roten Teppich sorgen die Looks stets für Staunen und Getuschel. Und auch die Mode in diesem Jahr enttäuschte nicht.
Spoilerwarnung: Wer Nacktheit ablehnt oder sich damit unwohl fühlt, sollte besser nicht weiter scrollen. Denn die Grammys waren beherrscht von viel nackter Haut und auffallend viel Schwarz.
Federn im Trend
Schon ihr Auftritt zur Ankunft zählte zu den Hinguckern des Abends. Sie trug ein schwarzes, gefiedertes Meerjungfrauenkleid des neu gegründeten Pariser Labels Matières Fécales.
Auch bei der britischen Soulsensation Olivia Dean spielten Federn eine große Rolle. Sie kam in einem schwarz-weißen Kleid von Chanel.
Brust ist Trumpf?
Chappell Roan sorgte für einen der großen Momente des Abends. Sie posierte auf dem roten Teppich in einem maßgeschneiderten Thierry-Mugler-Look, inspiriert von einem Couture-Outfit aus dem Jahr 1998. Viel blieb nicht der Fantasie überlassen: Ihr Kleid rutschte, und zu sehen war, dass es allein von ihren Brustwarzen gehalten wurde. Autsch!
Die Golden-Globe-prämierte Schauspielerin und Musikerin Teyana Taylor sorgte im Publikum für Staunen. Ihr Tom-Ford-Look trotzte der Schwerkraft – zur Freude der Menge.
Addison Rae zollte Marilyn Monroe Tribut. Sie posierte für die Fotografen in einem weißen Alaïa-Kleid mit tiefem Ausschnitt bis zum Bauch und einer High-Low-Silhouette im Tutu-Stil.
Romantik rockt
Viele Blicke richteten sich auf Künstlerinnen und Künstler aus Afrika. Nigerias verstorbener Großmeister und Afrobeat-Pionier Fela Kuti erhielt den Preis für das Lebenswerk, und Südafrikas Tyla war für die beste afrikanische Musikperformance nominiert.
Auch sie wählte eine Robe mit Schleppe von Dsquared2 – erneut mit vielen Federn.
Trotz Nominierungen in sechs Kategorien ging Sabrina Carpenter leer aus. In unserer Auswahl hat sie dennoch einen Ehrenplatz: Ihr maßgeschneidertes Valentino-Kleid, über vier Monate von Alessandro Michele überarbeitet, war laut Vogue schlicht hinreißend.
Smokings und Fliegen dominierten die Männerlooks; viele blieben beim Bewährten. Das heißt nicht, dass die Klassiker schlecht aussahen. Wer aber auffallen und den Moment nutzen wollte: Sombr wurde seinem Namen neu gerecht – mit einem glänzenden, funkelnden Outfit von Valentino.