Steigende Pegel am Tejo haben die lokalen Behörden gezwungen, Uferstraßen und Fußwege in Vila Franca de Xira in Portugal zu sperren.
Die Behörden behalten die Region in erhöhter Alarmbereitschaft. Grund sind hohe Gezeiten, kräftige Regenfälle und Wasserablässe aus spanischen Stauseen, die vor allem tiefer gelegene Zonen gefährden.
Die Zivilschutzbehörde warnte die Einwohner, ihre Fahrzeuge nicht mehr in Flussnähe zu parken.
Am Dienstag waren noch mehr als 115.000 Kunden ohne Strom. Der Sturm Kristin hatte Teile des Stromnetzes schwer beschädigt.
Besonders heftig traf das Unwetter den Industriepark von Marinha Grande. Mehrere Gebäude verloren Dächer oder Außenwände, der Betrieb kam weitgehend zum Erliegen. Unternehmen melden hohe Schäden, die noch genau beziffert werden müssen.
Die Sturmfront Kristin ist über die iberische Halbinsel gezogen und hat in Portugal mindestens sechs Menschen das Leben gekostet.
Die Behörden warnen bereits vor einem weiteren Sturm namens Leonardo, der in den kommenden Tagen Portugal und Spanien treffen dürfte. Die Sorge vor neuen Überschwemmungen und weiteren Schäden wächst.