Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Mutmaßlicher Drogenschmuggel: Zwei Tote bei US-Angriff auf Schiff im Pazifik

Bild aus dem vom Southern Command verbreiteten Video eines vermutlich gesunkenen Narco-Boots im Pazifik, 6. Februar 2026.
Bild aus dem vom Southern Command verbreiteten Video eines vermutlich gesunkenen Narco-Boots im Pazifik, 6. Februar 2026. Copyright  Comando Sur de EE.UU.
Copyright Comando Sur de EE.UU.
Von Rafael Salido
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Das Southern Command bestätigte einen neuen tödlichen Angriff in internationalen Gewässern im Pazifik, in der Nähe von Kolumbien. Damit steigt die Zahl der seit August 2025 im Rahmen dieser Kampagne getöteten Menschen auf 119.

Die Vereinigten Staaten haben am Donnerstag einen neuen Angriff auf ein mutmaßlich von Drogenhandelsorganisationen betriebenes Schiff in internationalen Gewässern im Pazifik nahe Kolumbien durchgeführt. Bei der Aktion kamen nach offiziellen Angaben zwei Besatzungsmitglieder ums Leben. Der Angriff ist Teil der Operation Southern Lance.

Das Südkommando des US-Militärs kündigte den Einsatz in einem in sozialen Medien veröffentlichten Video an und bestätigte den Tod von zwei Personen, die es als "Narco-Terroristen" bezeichnete. Washington erklärte, das Ziel sei Teil eines maritimen Drogenhandelsnetzes gewesen.

Nach Angaben der Trump-Administration wurden seit August 2025 mindestens 119 Menschen bei Angriffen auf mutmaßliche Drogenschiffe im Rahmen dieser Kampagne getötet, deren erklärtes Ziel es ist, die Drogenströme in die Vereinigten Staaten zu verringern.

Der neue Angriff im Pazifik erfolgt wenige Tage nach einem offiziellen Besuch des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro in Washington, der sich nach einer Phase diplomatischer Spannungen zwischen den beiden Regierungen mit seinem Amtskollegen Donald Trump traf.

Die verstärkte Präsenz von US-Militärschiffen und -flugzeugen in internationalen Gewässern begann in der Karibik und ging der Militärintervention vom 3. Januar voraus, als die USA den damaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in Caracas festnahmen und in ein Bundesgefängnis in New York überführten.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Scheinfrieden? USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf

Best Buddies? Vor der Stichwahl in Ungarn nennt Trump Orbán "phänomenal"

"Sex mit russischen Mädchen"? Bill Gates bestreitet Epstein-Vorwürfe